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EnEV 2014 kommt - Makler u. Hausverwalter in der Pflicht


Zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich hat die Politik nun eine
weitere Etappe genommen. Die Bundesregierung hat die vom Bundesrat 
vorgeschlagenen Änderungen in ihrem Entwurf einer Energieeinsparverordnung
(EnEV) 2014 am 16. Oktober 2013 angenommen. Nun gilt es, die überarbeitete 
EnEV in die Praxis zu überführen. Dabei kommen auch für den Makler und 
Hausverwalter neue Aufgaben hinzu. Nach einem neuen § 16 a EnEV müssen
in kommerziellen Immobilienanzeigen ab etwa Mitte 2014 Angaben zur 
Befeuerungsart, zum Endenergieverbrauch und zum Baujahr des Gebäudes
gemacht werden. Dabei muss man sich  am Energieausweis orientieren. 
Zudem muss die vom Bundesrat ergänzend geforderte Energieeffizienzklasse 
des Gebäudes angegeben werden. Dies soll dem Verbraucher, der solche 
Klassen bereits von der so genannten Weißen Ware oder Autos kennt, 
eine bessere Übersicht und Vergleichbarkeit geben. Ob die Einführung 
solcher Klassen sinnvoll ist, darf dabei bezweifelt werden.
Kritisch zu sehen ist zudem die Anhebung der energetischen Anforderungen 
an den Neubau. Ab 2016 müssen Neubauten mit 25 Prozent weniger 
Primärenergie auskommen, was die Baukosten nochmals erheblich steigert. 
Bezahlbare Mieten im Geschosswohnungsbau gehören damit ohne 
entsprechende Förderung zur Kompensation der Vergangenheit an.
Bestandsbauten sind von der EnEV dagegen kaum betroffen. Hier ist 
allerdings hervorzuheben, dass ab 2015 konventionelle Heizkessel, die 
älter als 30 Jahre sind, außer Betrieb zu nehmen sind. Damit kommt unterm 
Strich einiges auf die Immobilienwirtschaft zu. Wenn es nach dem 
Bundesrat geht, sollen nach einer Entschließung die energie- und 
baunebenrechtlichen Vorschriften wie auch die EnEV in einer Regelung 
zusammengeführt werden. Gleichzeitig sollen die Fördermittel zur 
Gebäudemittel mit jährlich 2 Mrd. Euro ausgestattet werden und auf diesem 
Niveau verstetigt werden. 

Quelle:

Immonet GmbH
Spaldingstr. 64
20097 Hamburg
Telefax: +49 (0)40/347-28888