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Folgend die neuesten Artikel…


sos-2017

Harnisch Immobilien hilft

Aus aktuellen Anlass

Leider nehmen die Immobilienmakler zu welche nur schnelle Kasse machen möchten!

Dieser Artikel von der Stifung Warentest bringt es auf den Punkt.

https://www.test.de/Hauskauf-Vorsicht-vor-dem-Makler-4529060-0/

Ergänzend zu dem Artikel gibt es Indizien, bei denen man schon mal genauer nachforschen sollte! Z.B.: wenn keine Bilder, nur ein Bild von außen, nur Bilder von außen, nur Grundrisse oder nur das Firmenlogo veröffentlich werden. 


Es geht um Ihr Geld und deshalb sollten Sie sich genau informieren. Auch Verkäufer können dazu beitragen, dass diese Masche nicht weiter Schule macht. Als Verkäufer sollten Sie keine Adressen in den Portalen veröffentlichen. Sie sollten regelmäßig alle Immobilienportale kontrollieren, und wenn Sie feststellen, dass Ihre Immobilien ohne Ihr Einverständnis bzw. wenn Sie Ihr Einverständnis nicht bewusst erteilt haben angeboten wird, sollten, und müssen meiner Meinung nach entschieden dagegen vorgehen. 


Gerne stehen wir Ihnen mit Rat unt Tat zur Seite.

Ihr Immobilienmakler
Benno Harnisch

Recht so 16.02.2018

Nachbarrecht: Kinderspielplätze sind in der Regel zumutbar

Die von der Nutzung eines geplanten Kinderspielplatzes hervorgerufenen Lärmbeeinträchtigungen sind von den Nachbarn in der Regel als zumutbar hinzunehmen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz. In dem Verfahren ging es um einen Bebauungsplan einer Ortsgemeinde, wonach auf einem 1.100 qm großen Grundstück ein Kinderspielplatz gebaut werden soll. Ein unmittelbarer Nachbar klagte dagegen auch im Namen anderer Nachbarn - und verlor. Er verlangte die Anfertigung eines Gutachtens. Das wurde ihm auch vom Gericht verwehrt. Er müsse die befürchteten Lärmbeeinträchtigungen durch die Nutzung des geplanten Kinderspielplatzes als "sozialadäquat" hinnehmen. Das Bundesimmissionsschutzgesetz enthalte für die von Kindern ausgehenden Geräusche eine spezielle Regelung. Danach seien Geräuscheinwirkungen, die unter anderem von Kinderspielplätzen durch Kinder hervorgerufen würden, im Regelfall keine schädlichen Umwelteinwirkungen. Geräusche spielender Kinder seien Ausdruck der kindlichen Entwicklung und Entfaltung und daher grundsätzlich zumutbar. Um das festzustellen, bedürfe es keines Gutachtens...  (OVG Rheinland-Pfalz, 1 C 11131/16)

Mietrecht: Auch im Winter muss es in allen Räumen mindestens 18 Grad "warm" sein

Das Amtsgericht Köln hat ein weiteres Urteil in Sachen "Heizen im Winter in Mietwohnungen" beigesteuert - und festgestellt, dass es das gute Recht der Mieter ist, dass sie in allen Räumen ihrer Wohnung - und nicht nur tagsüber - eine Mindestgradzahl von "18" verlangen können. Sei das nicht der Fall, so könne die Miete gegebenenfalls gemindert werden - so auch der Deutsche Mieterbund. Dass der Vermieter gegebenenfalls die Absenkung vornimmt (hier von 24 bis 6 Uhr), um "Energiekosten einzusparen", spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. (Hier ging es um das Problem, dass die Mieter ihr Tagwerk gegen 5:00 Uhr beginnen müssen und sie die Absenkung der Heiztemperaturen zu dieser Zeit auf etwa 14/15 Grad besonders unangenehm empfanden.) (AG Köln, 205 C 36/16)

Anwohnerrecht: Wer größer "denkt" (und baut), ist nicht immer der Böse

Anwohner, die mit dem geplanten Bau einer Nachbarin nicht einverstanden sind, müssen gute Gründe haben, um gegen den Bauvorbescheid der Kommune erfolgreich angehen zu können. In diesem Fall scheiterten die Anwohner mit dem Versuch, gegen die Aufstockungspläne der Nachbarin um zwei Vollgeschosse mit Dachgeschoss für zwei Wohnungen sowie der  Aufstockung eines auf einem weiteren Grundstück stehenden Wohnhauses für drei Wohnungen plus Tiefgaragen anzugehen. Das Argument, die Bauvorhaben fügten sich nicht in die Umgebungsbebauung ein, weil diese durch Einfamilienhäuser nur für den privaten Gebrauch geprägt sei, zog nicht. Verletze das Vorhaben die Anwohner nicht direkt und werde der Gebietscharakter gewahrt, so liege kein Verstoß gegen bauplanungsrechtliche Gebote vor. Es handele sich vielmehr um ein Wohnbauvorhaben, das sich in die Umgebung einfüge und diese fortentwickele.  (VwG Koblenz, 1 K 1279/16)

 

Eigentumswohnung: Auch ohne gesetzliche Vorlage darf Trinkwasser auf Legionellen geprüft werden

Wenn auch die Prüfung des Trinkwassers auf Legionellen nur für vermietete Wohnungen vorgeschrieben ist, kann eine Wohnungseigentümergemeinschaft in einer Eigentümerversammlung beschließen, dass in der Anlage das Trinkwasser auf Legionellen untersucht wird und die Kosten auf alle Eigentümer umgelegt werden (und damit auch auf diejenigen, die ihre Wohnung nicht vermietet haben). (LG Saarbrücken, 5 S 17/15)

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Urkunde-Bellevue

Best Property Agents

Pressemitteilung: Qualitätssiegel

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Recht so 18-01-2018

Wohnungskündigung: Wer mit "Drecksau & Co" um sich wirft, muss sich nicht wundern...Ein Vermieter hat ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses, wenn der Mieter den Hausfrieden trotz erfolgter Abmahnung durch wiederholte und nachhaltige Lärmbelästigungen schuldhaft gestört und seine Mitmieterin wiederholt grob beleidigt, bedroht und dadurch seine vertraglichen Nebenpflichten mehr als unerheblich verletzt hat. Mit der Bezeichnung seiner Mitmieterin als "Drecksau", "Schlampe" beziehungsweise "dreckige Fotze" hat er "seiner persönlichen Missachtung gegenüber der Person Ausdruck verliehen, den Tatbestand der Beleidigung verwirklicht und mithin seine bestehende vertragliche Nebenpflicht verletzt". Hat der Mieter sich darüber hinaus Lärmbelästigungen zur Nachtzeit sowie Bedrohungen in alkoholisiertem Zustand zu Schulden kommen lassen, ist die Kündigung sowie die darauf folgende Räumung und Herausgabe der Wohnung gerechtfertigt. (Hier hatte es im Vorfeld unter anderem die Besonderheit gegeben, dass der renitente Mieter hinnehmen musste, dass Polizeibeamte, die (wieder einmal) herbeigerufen worden waren, als er Musik überlaut aufgedreht hatte, im Keller die Sicherung herausgedreht haben, weil ihnen die Wohnungstür nicht geöffnet worden war.) (LG Dortmund, 1 S 62/16)

 

Verwaltungsrecht: Auch in einem reinen Wohngebiet darf's eine Tagesstätte für 66 Kinder geben. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat Klagen von Anwohnern in einem "reinen Wohngebiet" zurückgewiesen, die verhindern wollten, dass in ihrem Viertel, einem "reinen Wohngebiet", eine Kindertagesstätte mit Platz für 66 Kinder eingerichtet werden soll. Dass dadurch den Bewohnern - hier vor allem wegen des erwarteten Verkehrsaufkommens vor der und um die Tagesstätte herum - Einschränkungen entstehen, sei hinzunehmen. Ein Verstoß gegen das Rücksichtnahmegebot könne in diesem Zusammenhang nur dann angenommen werden, wenn die "bestimmungsgemäße Nutzung des eigenen Grundstücks nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich" sei (was hier aber nicht angenommen werden könne). Im Übrigen seien "Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen hervorgerufen würden, im Regelfall keine schädlichen Umwelteinwirkungen und damit keine unzumutbaren Belästigungen oder Störungen".  (Hessischer VGH, 3 B 107/17)

 

Mietrecht: Auch eine Untervermietung auf Dauer kann irgendwann mal enden Vermietet ein Mieter seine (hier 130 qm große) Wohnung - mit Erlaubnis des Vermieters - komplett an andere Familien, so hat es damit (zunächst) sein Bewenden. Sind jedoch inzwischen 15 Jahre vergangen, in denen die ehemaligen Mieter nicht wieder zurückgekehrt sind, so kann der (inzwischen neue) Vermieter die Genehmigung für die Untervermietung aufheben. Das Landgericht Berlin erlaubte die - nach der Weigerung des Ex-Mieters aus Vermietersicht notwendige - Räumungsklage. (LG Berlin, 65 S 285/16)

Eigentumswohnung: Einzelne Klimaanlage wird nicht zum Gemeinschaftseigentum, deshalb... Will ein Eigentümer in einer Wohnungseigentumsanlage an der Außenfassade eine Klimaanlage anbringen lassen, so bedarf es dafür der Zustimmung aller Eigentümer, da es sich um eine "bauliche Maßnahme" handelt und nicht um eine um eine Modernisierung. Denn damit wird "keine nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswertes oder eine Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse" erreicht. (LG Frankfurt am Main, 2/13 S 186/14)

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Recht so 18.12.2017

Mietrecht: Nachts muss die Schlafzimmertür nicht offen stehen, um Schimmel zu verhindern

Das Landgericht Bochum ist einem Ehepaar beigestanden, das vom Vermieter verlangte, den teilweisen Schimmelbefall in der Wohnung auf seine Kosten zu beseitigen. Dies auch dann noch, nachdem ein Sachverständiger festgestellt hatte, dass die Ursache für das Malheur darin zu sehen sei, dass die Tür zum Schlafzimmer nachts jeweils geschlossen bleibe. Diese Forderung entspreche nicht dem üblichen, von einem Mieter zu erwartenden "Lüftungs-Verhalten" - weder auf die Vergangenheit bezogen (womit ein Mitverschulden der Mieter nicht festgestellt werden könne) noch für die Zukunft. Der Vermieter müsse vielmehr dafür sorgen, dass gegen die Schimmelbildung auf andere Weise angegangen wird. (LG Bochum, 11 S 33/16)

 

Schwarzarbeit: "Ohne-Rechnung-Abrede" lässt Auftraggeber in die Röhre gucken

Beauftragt eine Frau einen Architekten mündlich damit, ihr Haus instand zu setzen, und gibt sie ihm vorab 5.000 Euro in bar, so handelt es sich dabei um Schwarzarbeit. Ist sie später nicht einverstanden mit der Arbeit und werden für einen anderen - diesmal offiziell beauftragten - Architekten knapp 10.000 Euro und für die Mängelbeseitigungsarbeiten nochmal mehr als 80.000 Euro fällig, so kann sie diese Kosten nicht vom ersten Architekten erstattet verlangen. Das gilt auch dann, wenn die "Ohne-Rechnung-Abrede" über die 5.000 Euro zum Zeitpunkt des ursprünglichen Vertragsschlusses nicht stattgefunden haben soll und somit der Vertrag aus Sicht der Auftraggeberin wirksam geworden sei. Das Oberlandesgericht Hamm machte aber deutlich, dass "ein Rechtsverständnis, das die Nichtigkeit auf die nachträgliche Abrede begrenze, der ausdrücklichen Absicht des Gesetzgebers zuwider laufe, die Form der Schwarzarbeit in Gestalt von "Ohne-Rechnung-Abreden" wirkungsvoll zu bekämpfen. (OLG Hamm, 12 U 115/16)

 

Eigentumswohnung: Nicht geeichte Zähler darf die Ordnungsbehörde verbieten

Der Verwalter einer Wohnungseigentumsgemeinschaft darf für die Abrechnung von Heiz- und Wasserkosten keine Werte einsetzen, die mit ungeeichten Zählern vermessen wurden. Dagegen darf die Ordnungsbehörde (hier das Eichamt) angehen, weil es sich dabei nicht um eine "nach der Vorstellung des Gesetzgebers nicht eichpflichtige 'innerbetriebliche' Verwendung" handelt.  (OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, 4 A 1150/15)

 

Steuerrecht: "Selbst genutzte" Ferienwohnung kann beim Verkauf Kummer bringen

Nutzt ein Privatmann seine Ferienwohnung nicht "zu eigenen Wohnzwecken", sondern fährt er nur noch sporadisch "zur Erholung" dorthin, so soll er nach Ansicht des Finanzgerichts Köln das Objekt nicht steuerfrei verkaufen können - wenn zwischen der Anschaffung und dem Verkauf noch keine zehn Jahre vergangen sind. Das Gericht ist der Ansicht, dass gelegentliche Besuche der Wohnung nichts mit der "Nutzung zu Wohnzwecken" (was einen steuerfreien Verkauf ermöglichen würde) zu tun habe. (FG Köln, 8 K 3825/11)

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


best property Agents

Harnisch Immobilien wurde von Bellevue mit best property Agents 2018 ausgezeichnet!

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Recht so 22.09.2017

Hat ein Ehepaar auf seiner Dachterrasse ein so genanntes Anlehngewächshaus errichtet, so muss es wieder entfernt werden, wenn die übrigen Eigentümer nicht gefragt und der Verwalter wegen der fehlenden - aber nötigen - Abstimmung darüber die Erlaubnis für die "bauliche Veränderung" nicht erteilen konnte. Das Ehepaar kann nicht argumentieren, das Gewächshaus sei nicht als solches einzusortieren, weil es nicht befestigt sei. Weil es aber von außen deutlich sichtbar sei, liege schon deshalb eine "deutliche Veränderung des optischen Erscheinungsbildes" vor. (AG München, 481 C 26682/15)
Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Recht so 18.08.2017

Der Vermieter darf den Mieter bereits monatlich zur Kasse bitten

Es ist Vermietern erlaubt, neben der Grundmiete und den Vorauszahlungen für die Betriebskosten Mietern einen "Zuschlag für Schönheitsreparaturen" zu berechnen (hier in Höhe von 80 € pro Monat). Das unterscheidet sich nicht davon, wenn der Eigentümer die Grundmiete gleich um den entsprechenden Betrag höher angesetzt hätte. (Dass in solchen Fällen der Vermieter auch die Kosten für die Schönheitsreparaturen zu finanzieren hat, versteht sich - und das unabhängig davon, in welcher Höhe er tatsächlich einen Aufwand für solche Arbeiten hat.) (BGH, VIII ZR 31/17)
Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch