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best property Agents

Harnisch Immobilien wurde von Bellevue mit best property Agents 2018 ausgezeichnet!

Harnisch Immobilien best property Agents 2018 ausgezeichnet von Bellevue

Recht so 22.09.2017

Hat ein Ehepaar auf seiner Dachterrasse ein so genanntes Anlehngewächshaus errichtet, so muss es wieder entfernt werden, wenn die übrigen Eigentümer nicht gefragt und der Verwalter wegen der fehlenden - aber nötigen - Abstimmung darüber die Erlaubnis für die "bauliche Veränderung" nicht erteilen konnte. Das Ehepaar kann nicht argumentieren, das Gewächshaus sei nicht als solches einzusortieren, weil es nicht befestigt sei. Weil es aber von außen deutlich sichtbar sei, liege schon deshalb eine "deutliche Veränderung des optischen Erscheinungsbildes" vor. (AG München, 481 C 26682/15)
Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Recht so 18.08.2017

Der Vermieter darf den Mieter bereits monatlich zur Kasse bitten

Es ist Vermietern erlaubt, neben der Grundmiete und den Vorauszahlungen für die Betriebskosten Mietern einen "Zuschlag für Schönheitsreparaturen" zu berechnen (hier in Höhe von 80 € pro Monat). Das unterscheidet sich nicht davon, wenn der Eigentümer die Grundmiete gleich um den entsprechenden Betrag höher angesetzt hätte. (Dass in solchen Fällen der Vermieter auch die Kosten für die Schönheitsreparaturen zu finanzieren hat, versteht sich - und das unabhängig davon, in welcher Höhe er tatsächlich einen Aufwand für solche Arbeiten hat.) (BGH, VIII ZR 31/17)
Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Recht so 26.06.2017

Das Landgericht Dortmund hat entschieden, dass ein Ehepaar, das stark raucht, dies nur zu bestimmten Uhrzeiten auch auf der Terrasse tun darf. Es legte einen Stundenplan fest, damit die Nachbarn in der Reihenhaussiedlung nicht unangemessen durch Zigarettenqualm gestört werden. Die Hälfte des Tages muss der Glimmstängel aus bleiben; und zwar in der Zeit von 0 bis 3 Uhr, 6 bis 9 Uhr, 12 bis 15 Uhr und 18 bis 21 Uhr. Das Gericht stellte fest, dass der Qualm für die nichtrauchenden Nachbarn auf der Terrasse eine „nachhaltige und häufige Beeinträchtigung "darstellt" und auch sie das Recht haben, „rauchfrei zu wohnen“ - sowie die Raucher für sich in Anspruch nehmen, sich frei entfalten zu dürfen in ihrer Lebensgewohnheit. (Klappt diese salomonische Lösung nicht, so droht ein Ordnungsgeld oder sogar Ordnungshaft.)  (LG Dortmund, 1 S 451/15) Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Quadratmeterpreisangaben

Diese sind nicht in Ordnung und warum sehe ich das so!

Viele Verkäufer denken, wenn Sie Ihre Eigentumswohnung/Ihr Haus verkaufen wollen, sehen Sie einfach in den Immobilieninternetbörsen nach, welche durchschnittlichen Quadratmeterpreise dort angegeben sind.

Im Prinzip wäre dies logisch, wenn tatsächlich genügend gleiche bzw. vergleichbare Immobilien vorhanden wären, welche für eine statistische Basiserhebung benötigt würden. Ist aber nicht grundsätzlich so. Wenn überhaupt könnte das in richtigen Großstädten funktionieren. Aber für kleinere Städte/Orte/Gemeinden?   

Fast jeder weiß heut zutage es kommt auf eine ausreichende Zahl der Vergleichswerte an.

Aufgrund der hohen Nachfrage werden nicht mehr alle Immobilienobjekte in die Internetdatenbanken gestellt. Bei uns und viele meiner IVD-Makler Kollegen werden diese entweder sofort an vorgemerkte Kunden verkauft bzw. wir und viele meine IVD-Makler Kollegen inserieren zudem auch nicht mehr in allen Immobilienportalen, da diese in der letzten Zeit die Preise sehr stark angehoben haben. Sowohl für Makler wie auch Privatanbieter.

Wir erhalten sehr viele Anfragen mittlerweile direkt über Google und nutzen wie viele meiner IVD-Kollegen in der Zwischenzeit unser eigenes Portal ivd24immobilien - Das Portal der Immobilienprofis mit großem Erfolg.

 Was übrig bleibt, sind völlig überteuerte Ladenhüter und hochpreisige Neubauten.

Aus diesen wenigen teils völlig überteuerten Preisen bilden die Immobilieninternet-Datenbanken nun ihren Quadratmeterpreisvergleich, der dann nicht wirklich die Realität zeigt. Viele Verkäufer gehen entweder mit sehr hohen Preisen oder mit viel zu niedrigen in den Markt. Im ersten Fall verstehen diese dann nicht, warum ein Verkauf nicht funktioniert. Im zweiten Fall freuen Sie sich über sofortige Kaufzusagen aufgrund eines zu geringen Preises. Schlimm wird es dann meiner Meinung nach, wenn Sie eine kostenlose Internetverkaufsberechnung bestellen, die ebenfalls aus diesem Datenmaterial errechnet wird, was Ihre Immobilie wert sein soll.

Eine reelle Bewertung gibt es nicht in nur 5 bis 10 Minuten und ist daher nur mit einem kompetenten Immobilienmakler oder Bewertungssachverständigen möglich, der entsprechende Marktkenntnisse hat und sich die Immobilie auch angesehen hat.

Wir erstellen grundsätzlich vor Verkaufsbeginn eine Markwertermittlung. Bei sorgfältiger Durchführung mit modernster Software und aktuellen Daten dauert dies in der Regel zwischen 3 und 4 Stunden.

Ihr Immobilienprofi


Einbrüche

Aus aktuellen Anlass nochmals ein kurzes Statement zu diesem Thema.

Wenn ich für jeden, der dies schon gesagt hat Geld bekäme, bräuchte ich vermutlich nicht mehr zu Arbeiten!

Es ist ein sehr heikles Thema die Adresse des zum Verkauf stehenden Objekts in einer Verkaufsannonce einfach so bekannt zu geben  – egal, ob print oder online – angegeben, lädt das potenzielle Täter geradezu ein. Deshalb sollte man auf eine Veröffentlichung der Adresse meiner Meinung nach unbedingt verzichten. Bei den meisten Portalen wird die Adresse automatisch freigegeben, wenn Sie den entsprechen Hacken nicht setzen bzw. entfernen! 

Selbst die Bekanntgabe am Telefon ohne zu wissen wer genau am anderen Ende ist, halte ich genauso für Risikoreich.  Harnisch-Immobilien gibt Grundsätzlich keine Adressen am Telefon oder auf Immobilienportalen bekannt.  Adressen geben wir nur an ernstzunehmende Kaufinteressenten heraus.

Meine Empfehlung als Experte: Keine bekanntgabe der Adresse auf Immobilienportalen bzw. im Internet!

Ihr Immobilienprofi Benno Harnisch

Recht so 22.05.2017

Müssen in einer Wohnungseigentumsanlage die Balkone erneuert werden, so haben sich daran auch diejenigen Eigentümer zu beteiligen, die nicht über einen Balkon verfügen. Begründung: Konstruktive Bestandteile, also solche Anteile eines Gebäudes, die für den Bestand oder die Sicherheit des Gebäudes erforderlich sind, seien "zwingendes Gemeinschaftseigentum". Da eine Sanierung der Balkone beschlossen worden war, sei zwingend auch Gemeinschaftseigentum betroffen. Deshalb müssten die Kosten für die Sanierung des Gemeinschaftseigentums von allen Wohnungseigentümern anteilig getragen werden, weil - was möglich gewesen wäre - "eine abweichende Regelung" von den Wohnungseigentümern nicht getroffen worden sei.
(AG Köln, 215 C 133/14) Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch


Recht so 19.05.2017

Hauskauf: Schon zwei Jahre Differenz beim Alter können die Rückabwicklung bringen.

Hat ein Ehepaar ein Haus gekauft (hier zu einem Preis von rund 600.000 €) und stellt es fest, dass die Immobilie bereits rund zwei Jahre vor dem im Kaufvertrag angegebenen Errichtungsdatum bezugsfertig und auch bezogen worden war (hier 1995 statt 1997), so können die Eheleute vom Kaufvertrag zurücktreten. Es handele sich um eine "erhebliche Pflichtverletzung" des Verkäufers, wenn das im notariellen Kaufvertrag angegebene Baujahr um zwei Jahre abweicht und das Haus älter ist als eingetragen. Diese arglistige Täuschung sei nicht hinzunehmen. (OLG Hamm, 22 U 82/16). Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin

Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch

Maklerportale

Über die Suchmaschinen einen seriösen und guten Immobilienmakler zu finden, ist in der letzten Zeit immer schwieriger geworden. Auf den ersten Plätze stehen in der Regel Firmen, die Ihre Daten benutzen und weiter vermarkten wollen. Was können Sie bzw. was sollten Sie dagegen tun können.

Wenn Sie bei einer Suchmaschine „Immobilie verkaufen oder Immobilienmakler“ eingeben, stehen oben in der Regel Angebote von Internetportalen, die sich zwar gut damit auskennen, wie man in den Ergebnislisten an die ersten Positionen kommt. Meiner Meinung nach aber von der Materie Immobilienverkauf im normal Fall sehr wenig verstehen und sich z.B. in unserer Region nicht wirklich auskennen, weil der Sitzt irgendwo in Deutschland oder im Ausland ist. Das hört sich aber auch verlockend an z.B.

  • Zum Höchspreis verkaufen
  • Immobilie verkaufen Top-Preis – 100% kostenlos
  • Immobilie erfolgreich mit Makler verkaufen usw.

Wer will das nicht? 

Aber das kann Ihnen auch der Profi in Ihrer Region bieten und höchstwahrscheinlich besser. 

Immer mehr Portale werben auf diese Art um Kunden. Es wird angeboten, das Haus oder die Wohnung mit ein paar Kicks und wenigen Eingaben kostenlos bewerten zu lassen. Meiner Meinung nach ist eine fundierte Marktwertermittlung ohne einen genauen Termin Vorort nicht korrekt. Wir benötigen z.B. für eine Wertermittlung ca. 1 Stunde Vorort und ca. 3-4 Stunden für die Berechnungen mit modernster Software. Bleiben Sie realistisch! Sie erhalten in Kürze 3 kostenlose Angebote von Maklern aus der Region (die Ihre Immobilie noch nie gesehen haben). Oft werden Sie dann verlockende Aussagen hören wie 20.000€, 45.000€ und vielleicht sogar noch was Sie für Ihr Objekt erzielen könnten oder das es nur von geprüften Immobilienmakler vermittelt wird.

Oder Mitarbeiter des Portals rufen Sie an. Hier erhalten Sie dann einen oder mehrere regional tätige Makler, welche für Ihre Daten zahlen müssen oder Sie werden, direkt von Maklern der Region angerufen, die Ihnen eine kostenlose Marktwerteinschätzung vor Ort anbieten.

Das Ziel dieser Portale ist immer, an Ihre Daten zu kommen und mit diesen Geld zu verdienen!

Die Verlockung ist groß den Makler zu beauftragen, der den höchsten Verkaufspreis verspricht. Das bringt Ihnen aber rein gar nichts!

Bei den empfohlenen Maklern handelt es sich meiner Meinung nach aber leider oft nicht um die Besten, sondern um die, die für jede Adresse welche Sie von diesen Portalen erhalten bares Geld auf den Tisch der Portale legen, um bei Ihnen den Fuß in die Tür zu bekommen. Die Qualität der folgenden Marktwerteinschätzung lässt sich erahnen, weil der Makler unbedingt einen Auftrag will, um seine Kosten wieder hereinzuholen. 

In der Regel schließen die Portale einen Vertrag mit dem Makler ab und dieser zahlt dann z.B. 250,--€ plus MwSt. für jeden Kontakt. Jeder Kontakt wird 3 verschiedenen zahlungsbereiten Makeln unterbreitet. Das sind 750,--€ plus MwSt. pro Verkäuferkontakt.

Beachtlich und meiner Meinung nach völlig unnötig!

Es gibt aber auch die Variante, das Makler angerufen werden und Ihre konkreten Kontaktdaten gegen Bezahlung angeboten werden. Geprüft wird da recht wenig. Wer zahlt, bekommt Ihre Daten.

Ich empfehle: Führen Sie ca. 2-3 Gespräche mit Maklern aus der Region und schauen im Internet, wer für Sie einen guten Auftritt mit seiner Homepage hat, wo die Qualität der Fotos, Videos professionell und aussagekräftig aufbereitet sind. Auch die Mitgliedschaft im Berufsverband IVD sagt eine Menge über die Qualität aus. Achten Sie auch auf Bewertungen/Referenzen. 
Und bestellen Sie gerne mehrere zu sich nach Hause, um einen Vergleich zu ziehen, aber geben Sie diese wichtige Entscheidung nicht aus der Hand.
Lassen Sie sich nicht, blenden, sondern verlassen Sie sich besser auf eigene Recherchen und Ihr Bauchgefühl.

Gerne können wir unverbindlich über Ihren Verkauf sprechen. Ein Gespräch mit mir lohnt sich immer. Sie erreichen mich direkt unter 0172 66 200 11. 

Ihr Immobilienprofi  Benno Harnisch für Frankenthal, Ludwigshafen und Umgebung


Recht so 21.04.2017

Besteht eine Wohnungseigentumsanlage aus (nur) zwei Parteien und werden sich diese beiden nicht darüber einig, wer in welchem Umfang und zu welcher Zeit den (zwangsläufig gemeinsamen) Garten nutzen kann, so darf ein Richter das Machtwort sprechen. Dass ein solcher Fall bis zum Bundesgerichtshof (BGH) ging, zeigt, wie gegensätzlich die Abneigung der beiden Kontrahenten war. Entscheidend für den Streit war letztlich, dass einer von ihnen die größere Wohnung hatte, was ihm ein "Vorrecht" auch im Garten gab. So hielt er es für ganz normal, dass er stapelweise Holz auf dem Rasen lagerte. Der Bundesgerichtshof beanstandete das bestimmende Verhalten des "Großgrundbesitzers" - und verwarf letztlich den Vorschlag der Vorinstanz, dass man sich tageweise das Grün teile: Das habe bei derart zerstrittenen Parteien absolut keinen Sinn. Die Vorinstanz, das Landgericht Karlsruhe, muss nun noch einmal 'ran. (BGH, V ZR 191/15)

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin

Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch