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die eigenheimbremser

Von Jürgen Michael Schick

Als hätte man es geahnt: Die Mietpreisbremse – man höre und staune – funktioniert nicht. Wo sie auch eingeführt wurde – betroffen sind immerhin über 300 deutsche Städte -, sind die Mieten dennoch weiter gestiegen, und zwar über die erlaubten 10% gegenüber der ortsüblichen Vergleichsmiete hinaus.

Und nun die gute Nachricht: Die Politik hat die Schuldigen bereits ausgemacht. Es sind die Vermieter. Die verstoßen nämlich gegen die Mietpreisbremse. Vermutlich tun sie das Hand in Hand mit ihren Komplizen, den Maklern. Das erinnert mich ein wenig an jene berühmte Stelle in dem Film-Klassiker „Casablanca“, als Kapitän Renault sagt: „Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen.“ – Und alle im Saal wissen, dass dies Alibi-Verhaftungen sein werden, dass das Problem keineswegs behoben ist.

Ich bin es leid, von der Politik immer wieder zu hören, dass man mit dieser oder jener Regelung erreichen wird, dass die Mietpreise in den deutschen Ballungsräumen nicht weiter steigen werden. Von Mietpreisbremse bis Milieuschutz – das sind alles seltsame Fehlgriffe, mit verführerischen Namen, gewiss, die aber leider auf Kosten der Menschen in unserem Land gehen. Was uns diese Große Koalition bislang beschert hat, war keine Mietpreisbremse, sondern eine reine Eigentumsbremse.

Wir brauchen mehr Wohnungen. Und ein Gesetzespaket, das es Familien ermöglicht, in die eigenen vier Wände zu ziehen. Denn solange wir nicht genügend Wohnraum haben, wird der Markt immer Möglichkeiten finden, noch höhere Preise zu verlangen. Solange es Menschen gibt, die willens sind, auch 20% oder 30% mehr Miete zu zahlen, weil das Angebot knapp ist, wird der Markt seinen Preis durchsetzen können. Statt also über immer neue Beschränkungen nachzudenken, sollte die Bundesregierung jetzt schnell ein praktikables Wohneigentumspaket schnüren. Die Zinsen sind historisch niedrig, und noch ist Zeit bis zur Bundestagswahl im September 2017.

Quelle: http://www.zitelmann.com/38-16-immobilien-news-der-woche-37-kw/  Dr. ZitelmannPB. GmbH Rankestr. 17 10789 Berlin


maklervergleich - bester Makler - Immobilien richtig verkaufen - Makler erzielen Höchstpreise - Immobilienverkauf‎

Sie heißen makler - …... de, ihr-makler…... de, immobilien……,  immobilie - …… oder makler…... de und sind nur eine winzige Auswahl unter vielen: Portale im Internet, die nach eigenen Angaben schnell, unabhängig und kostenlos bei der Vermarktung einer Immobilie helfen und den Verkauf angeblich schneller und zu einem höheren Preis abwickeln. Aber was ist dran an den Versprechen und warum sollte man sich überhaupt einem Vergleichsportal anvertrauen statt gleich zu einem niedergelassenen Makler vor Ort zu gehen?

 

Das Vorgehen ist bei allen Portalen ähnlich (einige rufen auch Verkäufer direkt an). Zunächst macht man Angaben zu seiner Immobilie und nennt die gewünschten Maklerkriterien. Anhand dieser Daten werden von den Portalen mit Hilfe derer internen Kriterien Makler ausgewählt, die Häuser oder Wohnungen in der Nähe der eigenen Immobilie am besten vermarktet haben. Meist erhalten die Kunden anschließend die Daten von drei Maklern, denen sie sich anschließen können. Die Analyse der möglichen Makler erfolgt über die Kundenbewertungen, die Vermittlungsdauer und den durchschnittlich erzielten Verkaufspreis.

 

Doch dieses „Angebot“ ist nur im ersten Schritt kostenlos. Wird tatsächlich ein Makler einem Verkäufer vermittelt, muss bei einigen an den Makler eine Provision gezahlt werden und selbst der Makler muss für die Dienste des Portals Gebühren entrichten. Meiner Meinung nach sind Vergleichsportale in diesem Bereich überflüssig. Sie nutzen lediglich die Unwissenheit und Bequemlichkeit der Verkäufer aus. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es keine Sicherheit gibt, dass die Verkäufer tatsächlich an einen seriösen Makler gelangen. Die Überprüfung der Makler durch die Portale erfolgt oberflächlich.

 

Hinzu kommen die Bewertungskriterien: Der Verkaufsprozess einer Immobilie lässt sich nicht einfach eins zu eins auf ein anderes Haus oder eine Wohnung übertragen. Die individuellen Kriterien sind zu unterschiedlich. So spielen immer die Lage, die Größe, der Zustand, das Alter und nicht zuletzt die Nachfrage und andere Standortvorteile in der Umgebung der Immobilie eine wichtige Rolle. Hat ein Makler beispielsweise eine Immobilie A nach Ansicht des Besitzers gut, schnell und zuverlässig verkauft, und dafür vom Verkäufer eine positive Bewertung bekommen, heißt das noch nicht, dass ihm das bei Immobilie B genauso gelingt oder der Besitzer dieser Immobilie die Leistung genauso bewertet. Ansprüche und Anforderungen können stark variieren.

 

Mein Rat ist deshalb: Wählen Sie direkt und ohne Vergleichsportal einen selbstständigen Makler aus, der ausschließlich in Ihrer Region tätig ist und damit das Marktumfeld kennt.

Seien Sie realistisch und glauben Sie nicht an überzogene Versprechungen wie z.B. wir haben schon X Käufer, die genau Ihre Wohnung/Ihr Haus kaufen werden oder wir können wesentlich mehr erzielen (ohne eine exakte Bewertung ist das meiner Meinung fragwürdig). Seien Sie auch vorsichtig, wenn versucht wird eine Verkäuferprovision auf den Preis  drauf zuschlagen. Sollten Sie im Verkaufsprozess den Preis reduzieren müssen, weil der Einstiegspreis dann doch zu hoch war, muss die Verkäuferprovision trotzdem gezahlt werden. Lassen Sie sich auch nicht von großen Namen oder der Größe einer Firma täuschen - auch dies ist keine Garantie. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll 2 bis 3 Makler zu kontaktieren. Einen ersten Eindruck können Sie anhand der Internetseiten dieser Makler gewinnen. Schauen Sie sich die Präsentationen der zum Verkauf stehenden Immobilien dieser 2 bis 3 Maklern an und vergleichen Sie die Objektbilder/Videos. Hier kann man schon sehr gut erkennen, ob ein Makler sich viel Mühe gibt oder nicht. Bei der Befragung unserer Käufer haben wir erfahren, dass viele ein Angebot nicht beachten, weil nur wenige Bilder gemacht wurden, weil Bilder schlecht sind oder gar fehlen und keine Grundrisse mit dabei sind.  

 

Bei IVD Maklern haben Sie die Sicherheit, dass Sie es mit qualifizierten Immobilienmaklern zu tun haben. Außerdem haben Sie eine Anlaufstelle, wenn Sie tatsächlich unzufrieden sein sollten. 

Ihr Immobilienprofi Benno Harnisch


Höhere Verkaufserlöse

Höhere Verkaufserlöse beim Immobilienverkauf über einen seriösen und professionellen Makler

 

Der Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung ist eine Entscheidung, die gut überlegt sein will. Denn der Entschluss, sich von einer Immobilie zu trennen, stellt Eigentümer häufig vor eine schwierige Wahl.

Soll man den Verkauf selbst in die Hand nehmen?

Dann muss man unter Umständen viel Freizeit aufbringen, da Termine mit möglichen Interessenten koordiniert und Besichtigungen angeboten werden müssen. Welcher potenzielle Käufer ist tatsächlich seriös und bereit, die Verkaufssumme zu bezahlen? Und wie verhält man sich in den Preis-Verhandlungen, um möglichst den gewünschten Betrag zu erhalten und keine Abstriche machen zu müssen?

 

Um diesen Konflikten auszuweichen, besteht die Alternative, einen seriösen und professionellen  Makler zu beauftragen, der sich im besten Fall um alles kümmert. Anzeigen im Internet und in Printmedien, die damit werben, auf diesem Weg einen deutlich höheren Erlös zu erzielen, sind dabei natürlich verlockend. 

Doch was ist von den Preisversprechen zu halten, die einen höheren Preis sogar im zweistelligen Prozentbereich suggerieren?

„Stimmt, es können tatsächlich bis zu 20 Prozent höhere Erlöse erzielt werden“, sagt Alexander Sygusch, selbstständiger Immobilienmakler aus Bad Schwalbach. Pauschal ließe sich der höher zu erzielende Verkaufspreis jedoch nicht festlegen. Dieser hänge immer vom einzelnen Objekt, der Nachfrage und dem Markt ab. Eine Einschätzung, die andere Makler bestätigen: „Ein bis zu 15 Prozent höherer Preis kann durch den Verkauf über einen Immobilienmakler erzielt werden.“ Diese Erfahrung hat ein anderer, selbstständiger Makler aus dem Rhein-Main-Gebiet gemacht. Er begründet den höheren Gewinn mit der Fachkompetenz des Profis.

„Nach meiner Erfahrung mit Harnisch Immobilien sehe ich eine Chance, dass sich beim Verkauf über einen seriösen und professionellen Makler in der Regel zwischen fünf und 15 Prozent mehr erzielen lassen. Das ist auch abhängig von der Größe der Immobilie, bei größeren Objekten dürfte das sicherlich im Bereich der 10% bis 15% liegen. Die Ursache liegt darin, dass ein Makler mit entsprechender Berufserfahrung den Markt und die Angebote in der Region kennt (in diesem Fall wird wohl ein erfahrener Makler der bessere sein), das Objekt wenn er professionell arbeitet höchstwahrscheinlich besser präsentieren kann und auch in den Verhandlungen besser argumentieren kann als ein Laie. Bei einem professionell und seriös agierenden Makler, der auf Basis einer Wertermittlung und Einordnung in den Markt arbeitet, akzeptiert der Kunde auch, dass eine Immobilie tatsächlich mehr wert ist. Ein Makler kann auch dadurch mehr erzielen, dass er aufgrund seiner Erfahrung in den Verhandlungen nicht sofort klein bei gibt und versucht, das Optimale herauszuholen dies wird jedoch nur dann passieren, wenn der Makler auch einen ordentlichen Auftrag hat.

 

Denn am Ende soll das Ergebnis ja so aussehen, dass sowohl Verkäufer als auch Käufer damit zufrieden sind.“

C. Schall

Besten Dank für Ihre Ausführung Herr Schall. Tatsächlich konnten wir bei den letzten Verkäufen zwischen fünf und 10% mehr erzielen. Dies ist auf eine sehr aufwendige, professionelle und zielgruppenorientierte Präsentation zurückzuführen. Kaum ein Eigentümer und die wenigsten Makler investieren die erforderliche Zeit in die Präsentation, die je nach Objekt zwischen 10 und 20 Stunden betragen kann.

Ihr Immobilienprofi Benno Harnisch


SOS Kinderdorf

SOS Kinderdorf bedankt sich bei Harnisch-Immobilien

Ab 2016 muss Bauabzugsteuer einbehalten werden.

Die Installation einer Photovoltaik-Anlage an oder auf einem Gebäude gilt ab 2016 als Bauleistung. Auftraggeber sind daher verpflichtet, von dem Rechnungsbetrag 15 Prozent einzubehalten und an das Finanzamt des Handwerksunternehmers abzuführen (Bauabzugsteuer).

Diese Regelung gilt auch für die Vermieter von Wohnungen. Bisher war die Einbehaltung der Bauabzugssteuer nur erforderlich, wenn Auftragnehmer ein ausländisches Unternehmen war. Seit 2016 gilt dies für sämtliche Auftraggeber.

Wird die Photovoltaikanlag an dem selbstgenutzten Einfamilienhaus angebracht, besteht keine Pflicht zur Einbehaltung der Bauabzugssteuer. Ansonsten darf der Auftraggeber von der Einbehaltung der Bauabzugssteuer nur Abstand nehmen, wenn das Handwerksunternehmen eine Freistellungsbescheinigung (§ 48 b EStG) vorlegt oder wenn das Volumen der Bauvorhaben im laufenden Kalenderjahr bestimmte Freigrenzen nicht überschreitet.

Der Auftraggeber muss dem leistenden Unternehmer die Einbehaltung der Steuer bescheinigen. Unterbleibt die Einbehaltung de Bauabzugssteuer, haftet der Auftraggeber.

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Fortsetzung von neues Jahr – neue Regeln

Hier gehts zum Anfang

Weitere für Immobilienbesitzer relevante Änderungen im Jahr 2016 betreffen Heizgeräte. Bei ihnen greift das neue Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen. Damit sollen Verbraucher motiviert werden, ihre alten, ineffizienten Heizkessel auszutauschen. Denn laut des Bundeswirtschaftsministeriums liegt das durchschnittliche Alter von Heizgeräten in Deutschland bei 17,6 Jahren, mehr als ein Drittel ist sogar älter als 20 Jahre.

Seit dem 1. Januar werden Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, schrittweise mit dem neuen Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen versehen. Verbraucher erhalten damit Informationen, wie effizient ihr Heizgerät ist und welche Förderungen möglich sind. Mit der Kennzeichnung soll erreicht werden, dass alte Heizgeräte schneller ausgetauscht werden. Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater sind seit Jahresbeginn berechtigt, die Etiketten anzubringen. Ab 2017 sind die Bezirksschornsteinfeger sogar verpflichtet, die Anlagen mit Etiketten zu versehen.

Das Ministerium bietet dazu eine kostenlose Broschüre mit weiteren Informationen und Fördermöglichkeiten für mehr Energieeffizienz, die hier heruntergeladen werden kann.

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energieeffizienz,did=747244.html

Bereits seit Ende September 2015 müssen neue Heizgeräte das EU-Energieeffizienzlabel tragen. Da Heizgeräte und Warmwasserbereiter, je nach Geräteeffizienz, einen besonders hohen Energieverbrauch verursachen können und damit erheblich zur Treibhausgas-Emission beitragen, kommt der Effizienzkennzeichnung dieser Geräte eine besondere Bedeutung zu. Daher werden die Effizienzklassen von neuen Raum- und Kombiheizgeräten sowie von Warmwasserbereitern und -speichern mit dem neuen EU-Label ausgewiesen. So können Verbraucher mit der Wahl eines effizienten Neugerätes nicht nur den Energieverbrauch entscheidend reduzieren, sondern auch Geld sparen. Die Labels sind mit der von anderen Elektrogeräten bekannten, farbigen Balkenskala von G bis A++ versehen. Ausgezeichnet werden müssen folgende Geräte:

  • Raumheizgeräte, die Raumwärme für die Zentralheizung erzeugen - zum Beispiel Gaskessel, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke,
  • alle Kombiheizgeräte, die zusätzlich Wasser erwärmen, sowie
  • Warmwasserbereiter, also Durchlauferhitzer und Boiler.
  • Darüber hinaus gilt die neue Kennzeichnungspflicht auch für Warmwasserspeicher mit bis zu 500 Litern Fassungsvermögen.

Neben der Farbskala sind auch Nennleistung bzw. Energieverbrauch pro Jahr und die Geräuschentwicklung (in Dezibel) verzeichnet. Mit der Einteilung in Effizienzklassen werden die Geräte für den Verbraucher einfacher vergleichbar.

Auch hierzu bietet das Bundeswirtschaftsministerium eine Broschüre „Energiesparen mit effizienten Heizgeräten“ – Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte und Warmwasserbereiter zum Download an:

http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=727934.html

Eine weitere Veränderung könnte sich noch im Laufe des Jahres für Käufer von Immobilien ergeben. Das geplante Gesetz ist aber noch nicht verabschiedet. Kommt es zur Umsetzung, dann sollen Kreditgeber verpflichtet werden, Kunden vor der Vergabe von Immobiliendarlehen streng auf Kreditwürdigkeit zu prüfen und umfassend über das Angebot zu informieren. Verletzt die Bank oder Sparkasse diese Pflichten, könnte der Kunde seinen Kreditvertrag jederzeit kündigen. Dann würde die sonst übliche Vorfälligkeitsentschädigung entfallen.

Ihr Immobilienmakler Benno Harnisch


Wenn die Immobilie zu groß wird oder Veränderungen anstehen


Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien bieten den besten Schutz vor Inflation und gehören langfristig zu den stabilsten Anlageformen. Vor allem für die Altersvorsorge interessieren sich deshalb immer mehr Menschen für den Erwerb einer Immobilie. Wer sein Geld sicher anlegen möchte, ohne dabei große Risiken auf den Aktienmärkten einzugehen, für den ist der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses die richtige Entscheidung. Insbesondere bei der Frage der Altersvorsorge ist hier ganz klar das Argument der damit einhergehenden Sicherheit ausschlaggebend. Die Immobilie kann dabei nicht nur vermietet werden, sondern eignet sich auch für die Eigennutzung: Der Besitz einer Immobilie ist daher gerade angesichts drohender niedriger gesetzlicher Renten eine optimale Form der Altersvorsorge. Das sieht auch der Großteil der deutschen Bevölkerung so. Nicht umsonst ist der Anteil derer, die in einem Eigenheim das beste Mittel zum Vermögensaufbau sehen, seit 2013 kontinuierlich auf mittlerweile 53 Prozent gestiegen, wie aus dem Vermögensbarometer 2015 des Deutschen Sparkassenverbands hervorgeht.

Für den erfolgreichen Kauf einer Immobilie zur Altersvorsorge hat der IVD im Folgenden die fünf wichtigsten Maßnahmen zusammengeführt.

1. Die Immobilie kennen
Die Immobilie sollte vor dem Kauf ausreichend geprüft werden – sowohl der Wohnraum als auch das Treppenhaus, die Haustechnik, Keller, Dach und die Fassade, denn sie sind wichtige Indikatoren für die Beschaffenheit des Objekts. Wichtig ist dabei ein langfristiges Wertsteigerungspotential, um auch durch einen Verkauf eine entsprechende Verzinsung seines Kapitals zu gewährleisten. Generell ist anzuraten, die Besichtigung mit einem Immobilienmakler oder auch einem Sachverständigen durchzuführen. Diese wissen, worauf bei einem Immobilienkauf zu achten ist und können Auskunft über einen angemessenen Kaufpreis geben.

2. Die Umgebung kennen
Die Lage der Immobilie muss für den individuellen Bedarf stimmen. Hier spielt eine langfristige Betrachtung eine wesentliche Rolle. Käufer sollten auf demografische und wirtschaftliche Prognosen für den Standort der Immobilie achten. Die nähere Umgebung sollte auf eine gute Infrastruktur vor Ort, beispielsweise Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder die medizinische Versorgung untersucht werden. Eine gute Lage der Immobilie ist letztlich nicht nur für das langfristige Wertsteigerungspotential, sondern auch für eine eventuelle Vermietbarkeit ausschlaggebend.

3. Finanzierung prüfen
Bevor eine Immobilie erworben wird, muss die Finanzierung geklärt sein. Bei Kreditaufnahmen ist besonders die Höhe des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals wichtig. Für eine optimale Finanzierung ist es empfehlenswert, dass Käufer mindestens etwa 20 bis 25 Prozent des Immobilienwerts aus Eigenkapital finanzieren können. Ebenfalls vorteilhaft ist es bei einem Immobilienkauf eine hohe Tilgungsrate anzuvisieren. Damit kann das derzeit niedrige Kreditniveau ausgenutzt und der Kredit möglichst schnell abbezahlt werden. Käufer sollten auch auf eine möglichst lange Zinsbindung achten, da in den nächsten Jahren das Zinsniveau wieder steigen könnte.

4. Die Unterlagen studieren
Relevante Unterlagen, die zu dem Objekt zur Verfügung stehen, sollten sorgfältig geprüft werden. Zu diesen gehören in der Regel Mietverträge oder Wohnflächenberechnungen. Zusätzlich sollte der Käufer beim Erwerb einer Immobilie die Teilungserklärung, Hausordnung, Beschlusssammlung und Zuweisung an Sondernutzungsrechten anfordern. Auch die letzten Protokolle der Eigentümerversammlungen sollten eingesehen werden. Darin sind anstehende Reparaturen oder Investitionen erkennbar, die auf mögliche zusätzliche Kosten in den kommenden Jahren hinweisen können

5. Langfristig planen
Hat man vor, ein Objekt zur Vermietung zu erwerben, dann sollten bestehende Erträge aus der Immobilie unbedingt überprüft werden. Denn die kontinuierlichen Einnahmen durch eine Vermietung sind die Grundlage für die Rendite. Ermittelt werden sollte vor dem Kauf, welche laufenden Kostenbei etwaigem Leerstand zustande kommen. Idealerweise sollten zudem die Mieterfluktuation analysiert und mögliche Mietsteigerungen identifiziert werden. Eine langfristige Betrachtung von Rendite und Risiko ist unbedingt erforderlich. Für eine erfolgreiche Altersvorsorge durch Immobilien sollten alle Risiken im Blick behalten werden.

Makler und Verwalter sind Immobilienexperten und ideale Berater für Käufer und Verkäufer. Immobilienmakler stellen ihren Kunden ihre gesamte Expertise zur Verfügung und betreuen sie professionell bis zum Vertragsabschluss. Bei Maklern sollte allerdings unbedingt auf die Seriosität geachtet werden. Ein guter Qualitätsindikator ist zum einen die Mitgliedschaft in einem Berufsverband, zum anderen die Zertifizierung nach der Maklernorm DIN EN 1573.

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin

Bundeseinheitliches Meldegesetz

Ab dem 1. November 2015 gilt ein neues bundeseinheitliches Meldegesetz. Bisher war das Meldewesen Ländersache. Jetzt hat dies der Bund einheitlich geregelt. Danach ist der Eigentümer bzw. bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung auch der Hausverwalter verpflichtet, bei der An- und Ummeldung der Mieter gegenüber den Behörden durch Ausstellung einer Bescheinigung mitzuwirken, gem. § 19 BMG. Ziel des Gesetzgebers ist die Verhinderung von Scheinanmeldungen.

Mitwirkungspflicht für Vermieter

Die Neuregelung sieht vor, dass Mieter, die eine Wohnung beziehen oder verlassen, ihren Wohnortwechsel innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldehörde anzeigen müssen. Zudem sieht sie eine Mitwirkungspflicht vermietender Wohnungseigentümer und Verwalter vor, wonach eine Bestätigung über den Ein- oder Auszug innerhalb von zwei Wochen durch den Vermieter, bzw. den von ihm beauftragten Verwalter ausgestellt werden muss. Die Bescheinigung kann sowohl in schriftlicher als auch elektronischer Form erfolgen und muss entweder der meldepflichtigen Person oder der zuständigen Meldebehörde direkt zur Verfügung gestellt werden. Bei Unterlassung der Meldepflicht, Fristversäumung oder fehlender Vermieterbescheinigung droht dem Meldepflichtigen ein Bußgeld von 1.000 Euro. Dies trifft auch Eigentümer bzw. Verwalter, die die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht rechtzeitig ausstellen.
Weil mit der Neuregelung auch “Scheinanmeldungen” vermieden werden sollten, könnten bloße Gefälligkeitsbescheinigungen künftig teuer werden! Wird einem Interessenten eine Wohnanschrift angeboten, ohne dass dieser tatsächlich einzieht oder einziehen will, ist diese “Gefälligkeit” mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 EUR bewehrt.

Die Meldebestätigung muss folgende Angaben enthalten:

• Name und Anschrift des Vermieters
• Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum
• die Anschrift der Wohnung
• die Namen der meldepflichtigen Personen

Informationsrecht

Neu geregelt wird ab dem 01.11.2015 auch, dass sich der Vermieter bei der Meldebehörde über die tatsächliche An- oder Abmeldung des Mieters selbst informieren kann. Gleichzeitig soll auch die Meldebehörde befugt sein, Informationen über die derzeitigen und vorherigen Mieter vom Wohnungsgeber einzuholen. Dies ist ein positiver Schritt, um eine bessere Transparenz der Beteiligten, so auch für die Verwalter herzustellen. Eine Pflicht zur Information und Einsichtnahme besteht hierzu allerdings nicht.

Datenschutz

Nach dem auch weiterhin umstrittenen neuen Gesetz, das der Bundestag Ende Juni beschlossen hatte, sollten Meldeämter u.a. Namen und Adressen ohne ausdrückliche Zustimmung des Betroffenen etwa an Firmen zu Werbezwecken weitergeben dürfen. Hier besteht zwar ein grundsätzliches Widerspruchsrecht des Betroffenen, aber nicht, wenn Adresshändler vom Amt nur vorhandene Daten bestätigen oder aktualisieren lassen wollen. Diese Regelung ist im Hinblick auf den Datenschutz als problematisch anzusehen, da der betroffene Mieter von der Weitergabe der Daten häufig keine Kenntnis erlangt und ein Widerspruch gegen die Datenweitergabe nur nachträglich erfolgen könnte, wenn die Daten bereits im Umlauf sind. Dennoch sollte der Widerspruch unbedingt erhoben werden.

Welche Daten das Meldeamt jetzt schon weitergeben darf!

 
Derzeit darf das Meldeamt nur den Familienname, Vorname, Titel, aktuelle Anschrift und die Tatsache, dass die Person gestorben ist, weitergeben. Beim Meldeamt liegen jedoch noch viele weitere Angaben vor, zum Beispiel das Geschlecht, der Familienstand, die Staats-angehörigkeit oder die Religion. Diese Daten sind gegen eine Weitergabe geschützt – bisher jedenfalls!

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Richtig Heizen – Kosten

Wer in der kalten Jahreszeit richtig heizt und lüftet, kann nicht nur seine Betriebskosten senken, sondern vermeidet auch ärgerliche Feuchtigkeitsschäden und Schimmel.

 

Stoßlüften, statt Fenster ankippen

Fallen die Temperaturen und die Heizkörper werden aufgedreht, sollten die Fenster nicht mehr dauerhaft gekippt werden, da die Kipplüftung Energie verschwendet. Am besten ist es, wenn mehrmals täglich alle Fenster und Innentüren bei zugedrehten Heizkörpern kurz ganz weit geöffnet werden. Das sorgt für einen raschen Austausch der Luft, und die Wände kühlen nicht aus. Das ist wichtig, denn wenn warme Raumluft auf eine kalte Wand trifft, bildet sich Kondenswasser an der Wand. Dort entsteht dann ein idealer Lebensraum für Schimmelpilze. Die Mindestzeit für eine Lüftung hängt von der Differenz zwischen der Zimmertemperatur und der Außentemperatur sowie von der jeweiligen Windstärke ab. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Aber selbst bei Windstille und geringen Temperaturunterschieden reichen zehn bis 15 Minuten, wenn die Fenster und Innentüren vollständig geöffnet werden.

Innentüren schließen

Feuchtigkeitsschäden können aber auch durch das Heizverhalten der Bewohner begünstigt werden. Der IVD rät beispielsweise ausdrücklich davon ab, ein sonst unbeheiztes Schlafzimmer über das Wohnzimmer mit zu beheizen. Das führt dazu, dass die in der Regel feuchtwarme Luft aus dem Wohnzimmer sich im Schlafzimmer abkühlt, so dass sich die Feuchtigkeit dort niederschlägt. Daher sollten die Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen immer geschlossen bleiben.

Kontinuierlich Heizen

Einer der teuersten Fehler, die man beim Heizen machen kann, ist die Wohnung erst aufzuheizen und dann wieder herunterkühlen zu lassen. Besser ist es die Temperatur auf einem Niveau zu halten. Für Wohnräume empfiehlt der IVD 20 °C bis 22 °C, für die Küche 18 °C bis 20 °C und für das Schlafzimmer 16 °C bis 18°C. Damit die Heizungen effizient arbeiten können und keine Wärme unnütz verloren geht, muss darauf geachtet werden, dass Heizkörper nicht hinter Möbeln oder schweren Gardinen verdeckt werden. Ähnliches gilt für zugige Türrahmen oder Ritzen an Fenstern. Diese sollten am besten abgedichtet werden. Hier hilft ein Besuch im Baumarkt oder ein Anruf bei der Hausverwaltung.

Heizungsanlage regelmäßig warten

Niedrige Betriebskosten lassen sich allerdings nur erreichen, wenn die Heizungsanlage selbst auch regelmäßig überprüft und gegebenenfalls gewartet wird. Dazu gehört beispielsweise, dass die Thermostate mehrmals jährlich untersucht und die Temperaturregler bewegt werden. Denn nicht selten klemmt einer der Regler und das führt dann unter Umständen zum ungewollten Dauerbetrieb.

Mindestens einmal jährlich sollte eine Heizung entlüftet und ihr Flüssigkeitsstand überprüft werden. Der Grund: Luft ist ein wesentlich schlechterer Wärmeleiter als Wasser und so führen Blasen in den Rohrleitungen zu erheblichen Energieverlusten. Der IVD empfiehlt, diese Wartungsarbeiten dem Hauswart zu überlassen. Viele Laien wollen zu viel des Guten und lassen beim Entlüften auch Wasser ab. Das führt dann zu einem Druckabfall in Rohren und Heizkörpern. Ist der Druck zu niedrig, kann das Wasser nicht mehr optimal bewegt werden und die Heizung funktioniert nicht mehr.

Quelle: IVD Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin