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Folgend die neuesten Artikel…


Ab 2016 muss Bauabzugsteuer einbehalten werden.

Die Installation einer Photovoltaik-Anlage an oder auf einem Gebäude gilt ab 2016 als Bauleistung. Auftraggeber sind daher verpflichtet, von dem Rechnungsbetrag 15 Prozent einzubehalten und an das Finanzamt des Handwerksunternehmers abzuführen (Bauabzugsteuer).

Diese Regelung gilt auch für die Vermieter von Wohnungen. Bisher war die Einbehaltung der Bauabzugssteuer nur erforderlich, wenn Auftragnehmer ein ausländisches Unternehmen war. Seit 2016 gilt dies für sämtliche Auftraggeber.

Wird die Photovoltaikanlag an dem selbstgenutzten Einfamilienhaus angebracht, besteht keine Pflicht zur Einbehaltung der Bauabzugssteuer. Ansonsten darf der Auftraggeber von der Einbehaltung der Bauabzugssteuer nur Abstand nehmen, wenn das Handwerksunternehmen eine Freistellungsbescheinigung (§ 48 b EStG) vorlegt oder wenn das Volumen der Bauvorhaben im laufenden Kalenderjahr bestimmte Freigrenzen nicht überschreitet.

Der Auftraggeber muss dem leistenden Unternehmer die Einbehaltung der Steuer bescheinigen. Unterbleibt die Einbehaltung de Bauabzugssteuer, haftet der Auftraggeber.

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Fortsetzung von neues Jahr – neue Regeln

Hier gehts zum Anfang

Weitere für Immobilienbesitzer relevante Änderungen im Jahr 2016 betreffen Heizgeräte. Bei ihnen greift das neue Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen. Damit sollen Verbraucher motiviert werden, ihre alten, ineffizienten Heizkessel auszutauschen. Denn laut des Bundeswirtschaftsministeriums liegt das durchschnittliche Alter von Heizgeräten in Deutschland bei 17,6 Jahren, mehr als ein Drittel ist sogar älter als 20 Jahre.

Seit dem 1. Januar werden Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, schrittweise mit dem neuen Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen versehen. Verbraucher erhalten damit Informationen, wie effizient ihr Heizgerät ist und welche Förderungen möglich sind. Mit der Kennzeichnung soll erreicht werden, dass alte Heizgeräte schneller ausgetauscht werden. Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater sind seit Jahresbeginn berechtigt, die Etiketten anzubringen. Ab 2017 sind die Bezirksschornsteinfeger sogar verpflichtet, die Anlagen mit Etiketten zu versehen.

Das Ministerium bietet dazu eine kostenlose Broschüre mit weiteren Informationen und Fördermöglichkeiten für mehr Energieeffizienz, die hier heruntergeladen werden kann.

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energieeffizienz,did=747244.html

Bereits seit Ende September 2015 müssen neue Heizgeräte das EU-Energieeffizienzlabel tragen. Da Heizgeräte und Warmwasserbereiter, je nach Geräteeffizienz, einen besonders hohen Energieverbrauch verursachen können und damit erheblich zur Treibhausgas-Emission beitragen, kommt der Effizienzkennzeichnung dieser Geräte eine besondere Bedeutung zu. Daher werden die Effizienzklassen von neuen Raum- und Kombiheizgeräten sowie von Warmwasserbereitern und -speichern mit dem neuen EU-Label ausgewiesen. So können Verbraucher mit der Wahl eines effizienten Neugerätes nicht nur den Energieverbrauch entscheidend reduzieren, sondern auch Geld sparen. Die Labels sind mit der von anderen Elektrogeräten bekannten, farbigen Balkenskala von G bis A++ versehen. Ausgezeichnet werden müssen folgende Geräte:

  • Raumheizgeräte, die Raumwärme für die Zentralheizung erzeugen - zum Beispiel Gaskessel, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke,
  • alle Kombiheizgeräte, die zusätzlich Wasser erwärmen, sowie
  • Warmwasserbereiter, also Durchlauferhitzer und Boiler.
  • Darüber hinaus gilt die neue Kennzeichnungspflicht auch für Warmwasserspeicher mit bis zu 500 Litern Fassungsvermögen.

Neben der Farbskala sind auch Nennleistung bzw. Energieverbrauch pro Jahr und die Geräuschentwicklung (in Dezibel) verzeichnet. Mit der Einteilung in Effizienzklassen werden die Geräte für den Verbraucher einfacher vergleichbar.

Auch hierzu bietet das Bundeswirtschaftsministerium eine Broschüre „Energiesparen mit effizienten Heizgeräten“ – Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte und Warmwasserbereiter zum Download an:

http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=727934.html

Eine weitere Veränderung könnte sich noch im Laufe des Jahres für Käufer von Immobilien ergeben. Das geplante Gesetz ist aber noch nicht verabschiedet. Kommt es zur Umsetzung, dann sollen Kreditgeber verpflichtet werden, Kunden vor der Vergabe von Immobiliendarlehen streng auf Kreditwürdigkeit zu prüfen und umfassend über das Angebot zu informieren. Verletzt die Bank oder Sparkasse diese Pflichten, könnte der Kunde seinen Kreditvertrag jederzeit kündigen. Dann würde die sonst übliche Vorfälligkeitsentschädigung entfallen.

Ihr Immobilienmakler Benno Harnisch


Immobilienbewertung von Häusern und Wohnungen

Digitale Medien erobern die Immobilienwirtschaft, und gängige Plattformen bieten Preisinformationen in Hülle und Fülle. Wer den Blick auf andere Objekte scheut, kann bei Immobilienscout „in nur drei Minuten für unter 30 Euro“ den Wert seines Objekts im Schnellverfahren ermitteln. Das verlockende Angebot lässt den Immobiliensachverständigen mit seinen vierstelligen Preisvorstellungen und dem Aufwand von Besichtigungsterminen also wie ein Relikt aus alter Zeit erscheinen. Zumal es viele Schwierigkeiten geben könnte, mit denen er gar nicht so einfach umgehen kann.

Immobilienwerte machen weltweit ungefähr 60 Prozent des Gesamtvermögens aus. Als Realvermögensgut bemisst sich der Wert der Immobilien aber gerade an künftigen Mieterträgen, die besonders im Umfeld massiver Steigerungen wie in den Ballungszentren schwer ermittelbar sind. Schwieriger noch, der Immobiliensachverständige würde möglicherweise gar nicht berücksichtigen, dass im letzten Jahr das Treppengeländer neu gestrichen wurde oder dass es sich um das Elternhaus handelt und für diesen „emotionalen Wert“ auch eine gewisse Preisvorstellung existiert, die Berücksichtigung finden müsste.

Warum ist ein Profi besser als der Automatismus eines Portals?

Aber gerade darin zeigt sich der Wert des Sachverständigen selbst; denn beides soll er eben nicht. Genau wie sich mögliche Werte für ein Immobilienobjekt per Durchschnitt aus der Datenbasis eines Immobilienportals berechnen oder messen lassen, ist auch der Immobiliensachverständige ein Maßinstrument. Macht er seinen Job richtig, ist er jedoch keine durchschnittliche Standardlösung, sondern ein intelligentes Maßinstrument, das durch Expertise und Erfahrung den besonderen Gegebenheiten des Marktes Rechnung trägt und Werte ermittelt, die höchstmöglich objektiv sein sollen. Diese These wirft die Frage auf, warum der Einzelne besser sein soll als Informationen, die durch ein Portal aus einem großen Teil des Marktes zusammengetragen werden?

Zunächst steht hier die grundsätzliche Problematik, dass beim Verkauf von Immobilien Angebotsdaten aus Portalen zwar geeignet sind, wenn zeitliche Trends untersucht werden sollen. Soll jedoch ein objektiver Wert eines einzelnen Objekts beziffert werden, kommen allerlei statistische Verzerrungen ins Spiel. Preise, die online abgebildet werden, entsprechen nur selten den Beträgen, die tatsächlich beim Notar beurkundet werden. Beispielsweise könnten unerfahrene Verkäufer ohne Betreuung durch einen qualifizierten Makler untypisch geringe Preise ansetzen. Daneben soll es auch einzelne Makler geben, die der Angebotsknappheit auf Verkäufermärkten dadurch begegnen, dass sie potenzielle Verkäufer durch Preisvorstellungen gewinnen, die deutlich über den Marktwerten liegen, nur um nach einer langen erfolglosen Vermarktungsdauer, den Preis auf Marktniveau korrigieren zu müssen.

Aber auch in einer Welt von Immobilienmärkten mit utopisch hohem Professionalisierungsgrad, die die vorherigen Beispiele unwahrscheinlich erscheinen lassen, wird der Immobiliensachverständige gebraucht. Denn manche Dinge lassen sich nicht lösen. In vielen Städten gibt es Viertel mit sehr altem Objektbestand und langen durchschnittlichen Mietdauern. Es mag Straßenzüge geben, in denen während der vergangenen zehn Jahre nur drei Vermietungen und noch weniger Verkäufe stattgefunden haben. Wie belastbar sind Durchschnittswerte dann? Angenommen eines der wenigen verkauften Objekte wäre noch durch Sondereffekte gekennzeichnet und hätte vielleicht durch einen Pool oder untypisch positiven Grundstückszuschnitt einen besonders hohen Kaufpreis erzielt? Wie viel wäre der Durchschnitt aus drei Objekten Wert, wenn eben doch das Elternhaus vom zurückkehrenden Sohn wieder erworben würde – zum doppelten des marktüblichen Preises? In der wissenschaftlichen Markttheorie werden derartige Problemfälle unter dem Begriff der geringen Transaktionshäufigkeit zusammengefasst. Der Markt ist nur überlegen, wenn er unter perfekten Rahmenbedingungen funktioniert. In vielen anderen Fällen sind sich die wissenschaftlichen Analysen der Marktmikrostrukturtheorie einig, dass Intermediäre wie die Immobiliensachverständigen, bessere Preisinformationen liefern können. Denn sie können auch mit dem Sondereffekt umgehen, dass Immobilien neben der geringen Transaktionshäufigkeit durch hohe Transaktionskosten (siehe Grunderwerbsteuer usw.) gekennzeichnet sind. Typische Preisentwicklungen können im Markt gar nicht sichtbar werden. Denn dazu müsste ein und dasselbe Objekt jährlich den Besitzer wechseln.

Hier ist ein gut ausgebildeter und erfahrener Immobiliensachverständiger im Vorteil. Seine Erfahrungen aus seiner regelmäßigen Tätigkeit mit vielen Objekten im aktuellen lokalen Marktumfeld helfen ihm dabei, Einschätzungen abzugeben, die vergleichbar sind und Werte zu ermitteln, die auch in Relation zueinander stimmig sind. Mit einer guten Kenntnis über gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, also einer ausgewogenen Mischung aus juristischen und volkswirtschaftlichen Kompetenzen, kann er Einschätzungen treffen, die in einem aktuellen Durchschnittswert nur partiell enthalten sind.Denn der Sachverständige muss sich Gedanken machen, welchen Einfluss gesamtwirtschaftliche Entwicklungen wie der Zins, die Demographie, der Zustrom an Flüchtlingen sowie die neuen gesetzlichen Regeln, wie die Mietpreisbremse, auf Immobilienwerte haben. Neben den Rahmenbedingungen wird er aber auch besser darin sein, den Einzelfall genau zu erfassen. Denn im Gegensatz zum Portaldurchschnitt und der Standardsoftware wird er das Objekt zur Bewertung persönlich besichtigen und einen genauen Eindruck entwickeln.

Der Profi liefert für den Verkauf wichtige Argumentationslinien

Im besten Fall ist der Sachverständige aber noch ein wenig mehr als ein Messinstrument. Statt per „Schema F“ einen Wert aus der Standardsoftware abzulesen, wird er sich Gedanken machen, um Werte zu plausibilisieren. Bei der Gutachtenerstellung wird er den ermittelten Wert fundiert erläutern und begründen. Er liefert Argumentationslinien, die im Verkaufsprozess notwendig sind, und ist mit guter Ausbildung und entsprechender Anwendung der erlangten Kompetenzen eben genau das, was man sich wünscht: ein objektives Messinstrument, das zum Interessensausgleich von Käufer und Verkäufer beiträgt und damit die Arbeit auch im Vermarktungsprozess synergetisch ergänzt.

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Immobiliennews

Mit Beginn des neuen Jahres 2016 kommen auf Bauherren, aber genauso auf Hausbesitzer, erneut Veränderungen zu. In erster Linie betreffen diese die Energie-Einsparverordnung (EnEV), bei der eine weitere Stufe in Kraft tritt und damit deutlich verschärfte energetische Anforderungen gelten. Daran ändert auch die aktuelle Flüchtlingskrise nichts, die den ohnehin hohen Bedarf an (günstigem) Wohnraum weiter verschärft. Denn Gegner der EnEV hatten in diesem Zusammenhang auf eine Aussetzung der Neuregelung gehofft und diese auch gefordert, um günstiger bauen zu können. Doch die Landesbauminister lehnten eine Aussetzung ab.

So wird die nächste Stufe der EnEV wie geplant kommen – und für Bauherren und Hausbesitzer vor allem weitere Kosten verursachen. Genau genommen handelt es sich nicht um eine Neuerung, sondern vielmehr um die weitere Umsetzung der EnEV aus dem Jahr 2014. Darin ist festgehalten, dass Wohnneubauten eine höhere Energieeinsparung leisten müssen. Konkret bedeutet dies, dass der Energiebedarf neugebauter Wohnhäuser bei der Anlagentechnik um 25 Prozent niedriger liegen und die Wärmedämmung des Gebäudes um 20 Prozent verbessert sein muss – gegenüber den bisher geltenden Werten. Das heißt, wer ab dem 1. Januar 2016 eine Baugenehmigung beantragt, muss die Werte bei einem Neubau auch einhalten.

Immerhin, und hier besteht noch ein wenig Hoffnung, haben auch die Bauminister der Länder erkannt, dass an dieser Stelle Änderungen notwendig sind, um auch weiterhin bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Uneinigkeit herrscht indes darüber, wie sehr die Bedingungen Wohnraum verteuern. Die Bundesregierung beispielsweise hat ausgerechnet, dass die Einführung der EnEV 2014 zu Mehrkosten bei Wohngebäuden von durchschnittlich 1,7 Prozent geführt hat, die nicht durch Energieeinsparungen und Mietumlage gedeckt sind. Die weitere Verschärfung der EnEV ab Anfang 2016 würde eine weitere Verteuerung um rund zwei Prozent bedeuten – insgesamt also rund 3,7 Prozent. Vertreter der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft dagegen kommen mit ihren Berechnungen auf sieben bis zehn Prozent.

Doch obwohl primär von den Neuregelungen nur Neubauten betroffen sind, so haben die Neuregelungen letztlich doch auch Auswirkungen auf Bestandsimmobilien. Denn ähnlich wie bei einem Neubau wird bei umfassenden Modernisierungen eine energetische Gesamtbilanzierung durchgeführt. Der Primärenergiebedarf des sanierten Gebäudes darf derzeit bis zu 40 Prozent höher sein als der eines entsprechenden Neubaus. Wenn die Neubauanforderungen ab 2016 um 25 Prozent steigen, ist ein bis zu 65 Prozent höherer Energiebedarf zulässig. 

Bis jetzt wenig Änderungen ab 2016. Ich bleibe aber am Thema dran und recherchiere weiter, denn es ist gut möglich, dass - je näher der Jahreswechsel kommt - auch noch verstärkt darüber informiert wird. Dann würde ich das noch ergänzen.

Ihr Immobilienmakler  Benno Harnisch


Wenn die Immobilie zu groß wird oder Veränderungen anstehen


Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien bieten den besten Schutz vor Inflation und gehören langfristig zu den stabilsten Anlageformen. Vor allem für die Altersvorsorge interessieren sich deshalb immer mehr Menschen für den Erwerb einer Immobilie. Wer sein Geld sicher anlegen möchte, ohne dabei große Risiken auf den Aktienmärkten einzugehen, für den ist der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses die richtige Entscheidung. Insbesondere bei der Frage der Altersvorsorge ist hier ganz klar das Argument der damit einhergehenden Sicherheit ausschlaggebend. Die Immobilie kann dabei nicht nur vermietet werden, sondern eignet sich auch für die Eigennutzung: Der Besitz einer Immobilie ist daher gerade angesichts drohender niedriger gesetzlicher Renten eine optimale Form der Altersvorsorge. Das sieht auch der Großteil der deutschen Bevölkerung so. Nicht umsonst ist der Anteil derer, die in einem Eigenheim das beste Mittel zum Vermögensaufbau sehen, seit 2013 kontinuierlich auf mittlerweile 53 Prozent gestiegen, wie aus dem Vermögensbarometer 2015 des Deutschen Sparkassenverbands hervorgeht.

Für den erfolgreichen Kauf einer Immobilie zur Altersvorsorge hat der IVD im Folgenden die fünf wichtigsten Maßnahmen zusammengeführt.

1. Die Immobilie kennen
Die Immobilie sollte vor dem Kauf ausreichend geprüft werden – sowohl der Wohnraum als auch das Treppenhaus, die Haustechnik, Keller, Dach und die Fassade, denn sie sind wichtige Indikatoren für die Beschaffenheit des Objekts. Wichtig ist dabei ein langfristiges Wertsteigerungspotential, um auch durch einen Verkauf eine entsprechende Verzinsung seines Kapitals zu gewährleisten. Generell ist anzuraten, die Besichtigung mit einem Immobilienmakler oder auch einem Sachverständigen durchzuführen. Diese wissen, worauf bei einem Immobilienkauf zu achten ist und können Auskunft über einen angemessenen Kaufpreis geben.

2. Die Umgebung kennen
Die Lage der Immobilie muss für den individuellen Bedarf stimmen. Hier spielt eine langfristige Betrachtung eine wesentliche Rolle. Käufer sollten auf demografische und wirtschaftliche Prognosen für den Standort der Immobilie achten. Die nähere Umgebung sollte auf eine gute Infrastruktur vor Ort, beispielsweise Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder die medizinische Versorgung untersucht werden. Eine gute Lage der Immobilie ist letztlich nicht nur für das langfristige Wertsteigerungspotential, sondern auch für eine eventuelle Vermietbarkeit ausschlaggebend.

3. Finanzierung prüfen
Bevor eine Immobilie erworben wird, muss die Finanzierung geklärt sein. Bei Kreditaufnahmen ist besonders die Höhe des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals wichtig. Für eine optimale Finanzierung ist es empfehlenswert, dass Käufer mindestens etwa 20 bis 25 Prozent des Immobilienwerts aus Eigenkapital finanzieren können. Ebenfalls vorteilhaft ist es bei einem Immobilienkauf eine hohe Tilgungsrate anzuvisieren. Damit kann das derzeit niedrige Kreditniveau ausgenutzt und der Kredit möglichst schnell abbezahlt werden. Käufer sollten auch auf eine möglichst lange Zinsbindung achten, da in den nächsten Jahren das Zinsniveau wieder steigen könnte.

4. Die Unterlagen studieren
Relevante Unterlagen, die zu dem Objekt zur Verfügung stehen, sollten sorgfältig geprüft werden. Zu diesen gehören in der Regel Mietverträge oder Wohnflächenberechnungen. Zusätzlich sollte der Käufer beim Erwerb einer Immobilie die Teilungserklärung, Hausordnung, Beschlusssammlung und Zuweisung an Sondernutzungsrechten anfordern. Auch die letzten Protokolle der Eigentümerversammlungen sollten eingesehen werden. Darin sind anstehende Reparaturen oder Investitionen erkennbar, die auf mögliche zusätzliche Kosten in den kommenden Jahren hinweisen können

5. Langfristig planen
Hat man vor, ein Objekt zur Vermietung zu erwerben, dann sollten bestehende Erträge aus der Immobilie unbedingt überprüft werden. Denn die kontinuierlichen Einnahmen durch eine Vermietung sind die Grundlage für die Rendite. Ermittelt werden sollte vor dem Kauf, welche laufenden Kostenbei etwaigem Leerstand zustande kommen. Idealerweise sollten zudem die Mieterfluktuation analysiert und mögliche Mietsteigerungen identifiziert werden. Eine langfristige Betrachtung von Rendite und Risiko ist unbedingt erforderlich. Für eine erfolgreiche Altersvorsorge durch Immobilien sollten alle Risiken im Blick behalten werden.

Makler und Verwalter sind Immobilienexperten und ideale Berater für Käufer und Verkäufer. Immobilienmakler stellen ihren Kunden ihre gesamte Expertise zur Verfügung und betreuen sie professionell bis zum Vertragsabschluss. Bei Maklern sollte allerdings unbedingt auf die Seriosität geachtet werden. Ein guter Qualitätsindikator ist zum einen die Mitgliedschaft in einem Berufsverband, zum anderen die Zertifizierung nach der Maklernorm DIN EN 1573.

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin

Bundeseinheitliches Meldegesetz

Ab dem 1. November 2015 gilt ein neues bundeseinheitliches Meldegesetz. Bisher war das Meldewesen Ländersache. Jetzt hat dies der Bund einheitlich geregelt. Danach ist der Eigentümer bzw. bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung auch der Hausverwalter verpflichtet, bei der An- und Ummeldung der Mieter gegenüber den Behörden durch Ausstellung einer Bescheinigung mitzuwirken, gem. § 19 BMG. Ziel des Gesetzgebers ist die Verhinderung von Scheinanmeldungen.

Mitwirkungspflicht für Vermieter

Die Neuregelung sieht vor, dass Mieter, die eine Wohnung beziehen oder verlassen, ihren Wohnortwechsel innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldehörde anzeigen müssen. Zudem sieht sie eine Mitwirkungspflicht vermietender Wohnungseigentümer und Verwalter vor, wonach eine Bestätigung über den Ein- oder Auszug innerhalb von zwei Wochen durch den Vermieter, bzw. den von ihm beauftragten Verwalter ausgestellt werden muss. Die Bescheinigung kann sowohl in schriftlicher als auch elektronischer Form erfolgen und muss entweder der meldepflichtigen Person oder der zuständigen Meldebehörde direkt zur Verfügung gestellt werden. Bei Unterlassung der Meldepflicht, Fristversäumung oder fehlender Vermieterbescheinigung droht dem Meldepflichtigen ein Bußgeld von 1.000 Euro. Dies trifft auch Eigentümer bzw. Verwalter, die die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht rechtzeitig ausstellen.
Weil mit der Neuregelung auch “Scheinanmeldungen” vermieden werden sollten, könnten bloße Gefälligkeitsbescheinigungen künftig teuer werden! Wird einem Interessenten eine Wohnanschrift angeboten, ohne dass dieser tatsächlich einzieht oder einziehen will, ist diese “Gefälligkeit” mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 EUR bewehrt.

Die Meldebestätigung muss folgende Angaben enthalten:

• Name und Anschrift des Vermieters
• Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum
• die Anschrift der Wohnung
• die Namen der meldepflichtigen Personen

Informationsrecht

Neu geregelt wird ab dem 01.11.2015 auch, dass sich der Vermieter bei der Meldebehörde über die tatsächliche An- oder Abmeldung des Mieters selbst informieren kann. Gleichzeitig soll auch die Meldebehörde befugt sein, Informationen über die derzeitigen und vorherigen Mieter vom Wohnungsgeber einzuholen. Dies ist ein positiver Schritt, um eine bessere Transparenz der Beteiligten, so auch für die Verwalter herzustellen. Eine Pflicht zur Information und Einsichtnahme besteht hierzu allerdings nicht.

Datenschutz

Nach dem auch weiterhin umstrittenen neuen Gesetz, das der Bundestag Ende Juni beschlossen hatte, sollten Meldeämter u.a. Namen und Adressen ohne ausdrückliche Zustimmung des Betroffenen etwa an Firmen zu Werbezwecken weitergeben dürfen. Hier besteht zwar ein grundsätzliches Widerspruchsrecht des Betroffenen, aber nicht, wenn Adresshändler vom Amt nur vorhandene Daten bestätigen oder aktualisieren lassen wollen. Diese Regelung ist im Hinblick auf den Datenschutz als problematisch anzusehen, da der betroffene Mieter von der Weitergabe der Daten häufig keine Kenntnis erlangt und ein Widerspruch gegen die Datenweitergabe nur nachträglich erfolgen könnte, wenn die Daten bereits im Umlauf sind. Dennoch sollte der Widerspruch unbedingt erhoben werden.

Welche Daten das Meldeamt jetzt schon weitergeben darf!

 
Derzeit darf das Meldeamt nur den Familienname, Vorname, Titel, aktuelle Anschrift und die Tatsache, dass die Person gestorben ist, weitergeben. Beim Meldeamt liegen jedoch noch viele weitere Angaben vor, zum Beispiel das Geschlecht, der Familienstand, die Staats-angehörigkeit oder die Religion. Diese Daten sind gegen eine Weitergabe geschützt – bisher jedenfalls!

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Richtig Heizen – Kosten

Wer in der kalten Jahreszeit richtig heizt und lüftet, kann nicht nur seine Betriebskosten senken, sondern vermeidet auch ärgerliche Feuchtigkeitsschäden und Schimmel.

 

Stoßlüften, statt Fenster ankippen

Fallen die Temperaturen und die Heizkörper werden aufgedreht, sollten die Fenster nicht mehr dauerhaft gekippt werden, da die Kipplüftung Energie verschwendet. Am besten ist es, wenn mehrmals täglich alle Fenster und Innentüren bei zugedrehten Heizkörpern kurz ganz weit geöffnet werden. Das sorgt für einen raschen Austausch der Luft, und die Wände kühlen nicht aus. Das ist wichtig, denn wenn warme Raumluft auf eine kalte Wand trifft, bildet sich Kondenswasser an der Wand. Dort entsteht dann ein idealer Lebensraum für Schimmelpilze. Die Mindestzeit für eine Lüftung hängt von der Differenz zwischen der Zimmertemperatur und der Außentemperatur sowie von der jeweiligen Windstärke ab. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Aber selbst bei Windstille und geringen Temperaturunterschieden reichen zehn bis 15 Minuten, wenn die Fenster und Innentüren vollständig geöffnet werden.

Innentüren schließen

Feuchtigkeitsschäden können aber auch durch das Heizverhalten der Bewohner begünstigt werden. Der IVD rät beispielsweise ausdrücklich davon ab, ein sonst unbeheiztes Schlafzimmer über das Wohnzimmer mit zu beheizen. Das führt dazu, dass die in der Regel feuchtwarme Luft aus dem Wohnzimmer sich im Schlafzimmer abkühlt, so dass sich die Feuchtigkeit dort niederschlägt. Daher sollten die Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen immer geschlossen bleiben.

Kontinuierlich Heizen

Einer der teuersten Fehler, die man beim Heizen machen kann, ist die Wohnung erst aufzuheizen und dann wieder herunterkühlen zu lassen. Besser ist es die Temperatur auf einem Niveau zu halten. Für Wohnräume empfiehlt der IVD 20 °C bis 22 °C, für die Küche 18 °C bis 20 °C und für das Schlafzimmer 16 °C bis 18°C. Damit die Heizungen effizient arbeiten können und keine Wärme unnütz verloren geht, muss darauf geachtet werden, dass Heizkörper nicht hinter Möbeln oder schweren Gardinen verdeckt werden. Ähnliches gilt für zugige Türrahmen oder Ritzen an Fenstern. Diese sollten am besten abgedichtet werden. Hier hilft ein Besuch im Baumarkt oder ein Anruf bei der Hausverwaltung.

Heizungsanlage regelmäßig warten

Niedrige Betriebskosten lassen sich allerdings nur erreichen, wenn die Heizungsanlage selbst auch regelmäßig überprüft und gegebenenfalls gewartet wird. Dazu gehört beispielsweise, dass die Thermostate mehrmals jährlich untersucht und die Temperaturregler bewegt werden. Denn nicht selten klemmt einer der Regler und das führt dann unter Umständen zum ungewollten Dauerbetrieb.

Mindestens einmal jährlich sollte eine Heizung entlüftet und ihr Flüssigkeitsstand überprüft werden. Der Grund: Luft ist ein wesentlich schlechterer Wärmeleiter als Wasser und so führen Blasen in den Rohrleitungen zu erheblichen Energieverlusten. Der IVD empfiehlt, diese Wartungsarbeiten dem Hauswart zu überlassen. Viele Laien wollen zu viel des Guten und lassen beim Entlüften auch Wasser ab. Das führt dann zu einem Druckabfall in Rohren und Heizkörpern. Ist der Druck zu niedrig, kann das Wasser nicht mehr optimal bewegt werden und die Heizung funktioniert nicht mehr.

Quelle: IVD Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


100 prozent Leistung

Sehr geehrter Herr Harnisch,

eine aktuelle Umfrage von immowelt.de zeigt: 83 % der Mieter und 64 % der Vermieter würden trotz Bestellerprinzip einen Makler beauftragen. Denn sie wissen, was gute Leistung wert ist.

Diese Ergebnisse sprechen mir aus dem Herzen. Auch wir sind von Ihrer Leistung überzeugt. Und zwar 100 %.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Immobilienvermittlung in professionellen Händen bleibt. Unterstützen Sie noch stärker mit Instrumenten wie dem Maklerprofil, der Maklerbewertung, dem Maklerverzeichnis und weiteren innovativen Lösungen. Und entwickeln, wie schon seit fast 25 Jahren, unsere Software und unsere Portale für und mit den Experten der Immobilienwirtschaft.

Wir waren, sind und bleiben die Partner der Profis.

Durch den Zusammenschluss mit Immonet erst recht. Denn mit der neuen DUO-Partnerschaft erhalten Kunden, die zuvor nur auf einem der beiden Portale vertreten waren, bereits durchschnittlich 100 % mehr Anfragen*.

In diesem Sinne stehen wir Ihnen gerne zur Seite und freuen uns über Ihren Kontakt.

Herzliche Grüße

Ihre Dilek Erdal
Leiterin Vertrieb


Vorsicht vor Wohnungseinbrüchen in unserer Region!

Für viele Menschen ist die derzeitige Urlaubs- und Feriensaison die schönste Zeit des Jahres. Leider auch für viele Langfinger, die die vermehrte Abwesenheit der Bewohner für ihre Zwecke nutzen. Auch besonders in der dunkleren Jahreszeit (Herbst/Winter) sollte man Vorsicht walten lassen. Trotzdem ist nicht nur momentan besondere Vorsicht geboten: 152.123 Mal wurde im vergangenen Jahr in Deutschland laut der Polizeilichen Kriminalstatistik eingebrochen. Gegenüber 2013 bedeutete dies ein Plus von 1,8 Prozent. Meist hatten die Täter leichtes Spiel, da Fenster sowie Wohnungs- und Fenstertüren einfach zu erreichen beziehungsweise zu überwinden waren.

Auch Immobilienbesitzern, die ihr Haus oder ihre Wohnung zum Verkauf anbieten, wird empfohlen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. „Grundsätzlich sollten auch die zum Verkauf stehenden Immobilien mit einem entsprechenden mechanischen Grundschutz ausgestattet sein“, rät das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus sollte das Haus nicht auf Anhieb einen verlassenen Eindruck, beispielsweise durch heruntergelassene Rollläden oder einen überquellenden Briefkasten, machen.

Ein sehr sensibles Thema ist auch die Adresse des zum Verkauf stehenden Objekts. Ist diese in einer Verkaufsannonce – egal, ob print oder online – angegeben, lädt das potenzielle Täter geradezu ein. Deshalb sollte man auf eine Veröffentlichung der Adresse meiner Meinung nach verzichten.

Selbst die Bekanntgabe am Telefon ohne zu wissen wer genau am anderen ist, halte ich genauso für Risikoreich.  Harnisch-Immobilien gibt Grundsätzlich keine Adressen am Telefon oder auf Immobilienportalen bekannt.  Adressen geben wir nur an ernstzunehmende Kaufinteressenten heraus.

Welche weitere Maßnahmen sinnvoll erscheinen, zeigen die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie die Kampagne „K-Einbruch“ der Polizei und der Wirtschaft. Gemeinsam wollen sie Haus- und Wohnungsbesitzer für das Thema sensibilisieren und mit Aufklärung dazu beitragen, die Taten zu verhindern und zu reduzieren.

Bewohner können den Tätern die „Arbeit“ erschweren, indem sie einige grundsätzliche, ja eigentlich selbstverständliche, Dinge beachten. Fenster, Balkon- und Terrassentüren müssen, auch bei kurzer Abwesenheit, verschlossen werden. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster und sind von Einbrechern leicht zu öffnen. Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort Abwesenheit signalisieren. Auch Haus- und Wohnungstüren sollten – selbst bei kurzem Verlassen der Wohnung – nicht nur ins Schloss fallen, sondern grundsätzlich zweimal abgeschlossen werden, rät die Polizei.

Um den Schutz vor Einbrechern zu erhöhen, ist nicht immer unmittelbar ein Austausch von Fenstern und Türen erforderlich. Häufig bietet bereits eine Nachrüstung etwa mit Fensterschlössern wirksamen Schutz.

Viele weitere Tipps, wie man die eigenen vier Wände effektiv gegen Einbrecher schützt, hat die Polizei auf folgenden Seiten zusammengestellt:

www.k-einbruch.de

www.polizei-beratung.de

Ihr Immobilienmakler Benno Harnisch