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Folgend die neuesten Artikel…


Immobiliennews

Mit Beginn des neuen Jahres 2016 kommen auf Bauherren, aber genauso auf Hausbesitzer, erneut Veränderungen zu. In erster Linie betreffen diese die Energie-Einsparverordnung (EnEV), bei der eine weitere Stufe in Kraft tritt und damit deutlich verschärfte energetische Anforderungen gelten. Daran ändert auch die aktuelle Flüchtlingskrise nichts, die den ohnehin hohen Bedarf an (günstigem) Wohnraum weiter verschärft. Denn Gegner der EnEV hatten in diesem Zusammenhang auf eine Aussetzung der Neuregelung gehofft und diese auch gefordert, um günstiger bauen zu können. Doch die Landesbauminister lehnten eine Aussetzung ab.

So wird die nächste Stufe der EnEV wie geplant kommen – und für Bauherren und Hausbesitzer vor allem weitere Kosten verursachen. Genau genommen handelt es sich nicht um eine Neuerung, sondern vielmehr um die weitere Umsetzung der EnEV aus dem Jahr 2014. Darin ist festgehalten, dass Wohnneubauten eine höhere Energieeinsparung leisten müssen. Konkret bedeutet dies, dass der Energiebedarf neugebauter Wohnhäuser bei der Anlagentechnik um 25 Prozent niedriger liegen und die Wärmedämmung des Gebäudes um 20 Prozent verbessert sein muss – gegenüber den bisher geltenden Werten. Das heißt, wer ab dem 1. Januar 2016 eine Baugenehmigung beantragt, muss die Werte bei einem Neubau auch einhalten.

Immerhin, und hier besteht noch ein wenig Hoffnung, haben auch die Bauminister der Länder erkannt, dass an dieser Stelle Änderungen notwendig sind, um auch weiterhin bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Uneinigkeit herrscht indes darüber, wie sehr die Bedingungen Wohnraum verteuern. Die Bundesregierung beispielsweise hat ausgerechnet, dass die Einführung der EnEV 2014 zu Mehrkosten bei Wohngebäuden von durchschnittlich 1,7 Prozent geführt hat, die nicht durch Energieeinsparungen und Mietumlage gedeckt sind. Die weitere Verschärfung der EnEV ab Anfang 2016 würde eine weitere Verteuerung um rund zwei Prozent bedeuten – insgesamt also rund 3,7 Prozent. Vertreter der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft dagegen kommen mit ihren Berechnungen auf sieben bis zehn Prozent.

Doch obwohl primär von den Neuregelungen nur Neubauten betroffen sind, so haben die Neuregelungen letztlich doch auch Auswirkungen auf Bestandsimmobilien. Denn ähnlich wie bei einem Neubau wird bei umfassenden Modernisierungen eine energetische Gesamtbilanzierung durchgeführt. Der Primärenergiebedarf des sanierten Gebäudes darf derzeit bis zu 40 Prozent höher sein als der eines entsprechenden Neubaus. Wenn die Neubauanforderungen ab 2016 um 25 Prozent steigen, ist ein bis zu 65 Prozent höherer Energiebedarf zulässig. 

Bis jetzt wenig Änderungen ab 2016. Ich bleibe aber am Thema dran und recherchiere weiter, denn es ist gut möglich, dass - je näher der Jahreswechsel kommt - auch noch verstärkt darüber informiert wird. Dann würde ich das noch ergänzen.

Ihr Immobilienmakler  Benno Harnisch


Wenn die Immobilie zu groß wird oder Veränderungen anstehen


Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien bieten den besten Schutz vor Inflation und gehören langfristig zu den stabilsten Anlageformen. Vor allem für die Altersvorsorge interessieren sich deshalb immer mehr Menschen für den Erwerb einer Immobilie. Wer sein Geld sicher anlegen möchte, ohne dabei große Risiken auf den Aktienmärkten einzugehen, für den ist der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses die richtige Entscheidung. Insbesondere bei der Frage der Altersvorsorge ist hier ganz klar das Argument der damit einhergehenden Sicherheit ausschlaggebend. Die Immobilie kann dabei nicht nur vermietet werden, sondern eignet sich auch für die Eigennutzung: Der Besitz einer Immobilie ist daher gerade angesichts drohender niedriger gesetzlicher Renten eine optimale Form der Altersvorsorge. Das sieht auch der Großteil der deutschen Bevölkerung so. Nicht umsonst ist der Anteil derer, die in einem Eigenheim das beste Mittel zum Vermögensaufbau sehen, seit 2013 kontinuierlich auf mittlerweile 53 Prozent gestiegen, wie aus dem Vermögensbarometer 2015 des Deutschen Sparkassenverbands hervorgeht.

Für den erfolgreichen Kauf einer Immobilie zur Altersvorsorge hat der IVD im Folgenden die fünf wichtigsten Maßnahmen zusammengeführt.

1. Die Immobilie kennen
Die Immobilie sollte vor dem Kauf ausreichend geprüft werden – sowohl der Wohnraum als auch das Treppenhaus, die Haustechnik, Keller, Dach und die Fassade, denn sie sind wichtige Indikatoren für die Beschaffenheit des Objekts. Wichtig ist dabei ein langfristiges Wertsteigerungspotential, um auch durch einen Verkauf eine entsprechende Verzinsung seines Kapitals zu gewährleisten. Generell ist anzuraten, die Besichtigung mit einem Immobilienmakler oder auch einem Sachverständigen durchzuführen. Diese wissen, worauf bei einem Immobilienkauf zu achten ist und können Auskunft über einen angemessenen Kaufpreis geben.

2. Die Umgebung kennen
Die Lage der Immobilie muss für den individuellen Bedarf stimmen. Hier spielt eine langfristige Betrachtung eine wesentliche Rolle. Käufer sollten auf demografische und wirtschaftliche Prognosen für den Standort der Immobilie achten. Die nähere Umgebung sollte auf eine gute Infrastruktur vor Ort, beispielsweise Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder die medizinische Versorgung untersucht werden. Eine gute Lage der Immobilie ist letztlich nicht nur für das langfristige Wertsteigerungspotential, sondern auch für eine eventuelle Vermietbarkeit ausschlaggebend.

3. Finanzierung prüfen
Bevor eine Immobilie erworben wird, muss die Finanzierung geklärt sein. Bei Kreditaufnahmen ist besonders die Höhe des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals wichtig. Für eine optimale Finanzierung ist es empfehlenswert, dass Käufer mindestens etwa 20 bis 25 Prozent des Immobilienwerts aus Eigenkapital finanzieren können. Ebenfalls vorteilhaft ist es bei einem Immobilienkauf eine hohe Tilgungsrate anzuvisieren. Damit kann das derzeit niedrige Kreditniveau ausgenutzt und der Kredit möglichst schnell abbezahlt werden. Käufer sollten auch auf eine möglichst lange Zinsbindung achten, da in den nächsten Jahren das Zinsniveau wieder steigen könnte.

4. Die Unterlagen studieren
Relevante Unterlagen, die zu dem Objekt zur Verfügung stehen, sollten sorgfältig geprüft werden. Zu diesen gehören in der Regel Mietverträge oder Wohnflächenberechnungen. Zusätzlich sollte der Käufer beim Erwerb einer Immobilie die Teilungserklärung, Hausordnung, Beschlusssammlung und Zuweisung an Sondernutzungsrechten anfordern. Auch die letzten Protokolle der Eigentümerversammlungen sollten eingesehen werden. Darin sind anstehende Reparaturen oder Investitionen erkennbar, die auf mögliche zusätzliche Kosten in den kommenden Jahren hinweisen können

5. Langfristig planen
Hat man vor, ein Objekt zur Vermietung zu erwerben, dann sollten bestehende Erträge aus der Immobilie unbedingt überprüft werden. Denn die kontinuierlichen Einnahmen durch eine Vermietung sind die Grundlage für die Rendite. Ermittelt werden sollte vor dem Kauf, welche laufenden Kostenbei etwaigem Leerstand zustande kommen. Idealerweise sollten zudem die Mieterfluktuation analysiert und mögliche Mietsteigerungen identifiziert werden. Eine langfristige Betrachtung von Rendite und Risiko ist unbedingt erforderlich. Für eine erfolgreiche Altersvorsorge durch Immobilien sollten alle Risiken im Blick behalten werden.

Makler und Verwalter sind Immobilienexperten und ideale Berater für Käufer und Verkäufer. Immobilienmakler stellen ihren Kunden ihre gesamte Expertise zur Verfügung und betreuen sie professionell bis zum Vertragsabschluss. Bei Maklern sollte allerdings unbedingt auf die Seriosität geachtet werden. Ein guter Qualitätsindikator ist zum einen die Mitgliedschaft in einem Berufsverband, zum anderen die Zertifizierung nach der Maklernorm DIN EN 1573.

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin

Bundeseinheitliches Meldegesetz

Ab dem 1. November 2015 gilt ein neues bundeseinheitliches Meldegesetz. Bisher war das Meldewesen Ländersache. Jetzt hat dies der Bund einheitlich geregelt. Danach ist der Eigentümer bzw. bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung auch der Hausverwalter verpflichtet, bei der An- und Ummeldung der Mieter gegenüber den Behörden durch Ausstellung einer Bescheinigung mitzuwirken, gem. § 19 BMG. Ziel des Gesetzgebers ist die Verhinderung von Scheinanmeldungen.

Mitwirkungspflicht für Vermieter

Die Neuregelung sieht vor, dass Mieter, die eine Wohnung beziehen oder verlassen, ihren Wohnortwechsel innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldehörde anzeigen müssen. Zudem sieht sie eine Mitwirkungspflicht vermietender Wohnungseigentümer und Verwalter vor, wonach eine Bestätigung über den Ein- oder Auszug innerhalb von zwei Wochen durch den Vermieter, bzw. den von ihm beauftragten Verwalter ausgestellt werden muss. Die Bescheinigung kann sowohl in schriftlicher als auch elektronischer Form erfolgen und muss entweder der meldepflichtigen Person oder der zuständigen Meldebehörde direkt zur Verfügung gestellt werden. Bei Unterlassung der Meldepflicht, Fristversäumung oder fehlender Vermieterbescheinigung droht dem Meldepflichtigen ein Bußgeld von 1.000 Euro. Dies trifft auch Eigentümer bzw. Verwalter, die die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht rechtzeitig ausstellen.
Weil mit der Neuregelung auch “Scheinanmeldungen” vermieden werden sollten, könnten bloße Gefälligkeitsbescheinigungen künftig teuer werden! Wird einem Interessenten eine Wohnanschrift angeboten, ohne dass dieser tatsächlich einzieht oder einziehen will, ist diese “Gefälligkeit” mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 EUR bewehrt.

Die Meldebestätigung muss folgende Angaben enthalten:

• Name und Anschrift des Vermieters
• Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum
• die Anschrift der Wohnung
• die Namen der meldepflichtigen Personen

Informationsrecht

Neu geregelt wird ab dem 01.11.2015 auch, dass sich der Vermieter bei der Meldebehörde über die tatsächliche An- oder Abmeldung des Mieters selbst informieren kann. Gleichzeitig soll auch die Meldebehörde befugt sein, Informationen über die derzeitigen und vorherigen Mieter vom Wohnungsgeber einzuholen. Dies ist ein positiver Schritt, um eine bessere Transparenz der Beteiligten, so auch für die Verwalter herzustellen. Eine Pflicht zur Information und Einsichtnahme besteht hierzu allerdings nicht.

Datenschutz

Nach dem auch weiterhin umstrittenen neuen Gesetz, das der Bundestag Ende Juni beschlossen hatte, sollten Meldeämter u.a. Namen und Adressen ohne ausdrückliche Zustimmung des Betroffenen etwa an Firmen zu Werbezwecken weitergeben dürfen. Hier besteht zwar ein grundsätzliches Widerspruchsrecht des Betroffenen, aber nicht, wenn Adresshändler vom Amt nur vorhandene Daten bestätigen oder aktualisieren lassen wollen. Diese Regelung ist im Hinblick auf den Datenschutz als problematisch anzusehen, da der betroffene Mieter von der Weitergabe der Daten häufig keine Kenntnis erlangt und ein Widerspruch gegen die Datenweitergabe nur nachträglich erfolgen könnte, wenn die Daten bereits im Umlauf sind. Dennoch sollte der Widerspruch unbedingt erhoben werden.

Welche Daten das Meldeamt jetzt schon weitergeben darf!

 
Derzeit darf das Meldeamt nur den Familienname, Vorname, Titel, aktuelle Anschrift und die Tatsache, dass die Person gestorben ist, weitergeben. Beim Meldeamt liegen jedoch noch viele weitere Angaben vor, zum Beispiel das Geschlecht, der Familienstand, die Staats-angehörigkeit oder die Religion. Diese Daten sind gegen eine Weitergabe geschützt – bisher jedenfalls!

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Richtig Heizen – Kosten

Wer in der kalten Jahreszeit richtig heizt und lüftet, kann nicht nur seine Betriebskosten senken, sondern vermeidet auch ärgerliche Feuchtigkeitsschäden und Schimmel.

 

Stoßlüften, statt Fenster ankippen

Fallen die Temperaturen und die Heizkörper werden aufgedreht, sollten die Fenster nicht mehr dauerhaft gekippt werden, da die Kipplüftung Energie verschwendet. Am besten ist es, wenn mehrmals täglich alle Fenster und Innentüren bei zugedrehten Heizkörpern kurz ganz weit geöffnet werden. Das sorgt für einen raschen Austausch der Luft, und die Wände kühlen nicht aus. Das ist wichtig, denn wenn warme Raumluft auf eine kalte Wand trifft, bildet sich Kondenswasser an der Wand. Dort entsteht dann ein idealer Lebensraum für Schimmelpilze. Die Mindestzeit für eine Lüftung hängt von der Differenz zwischen der Zimmertemperatur und der Außentemperatur sowie von der jeweiligen Windstärke ab. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Aber selbst bei Windstille und geringen Temperaturunterschieden reichen zehn bis 15 Minuten, wenn die Fenster und Innentüren vollständig geöffnet werden.

Innentüren schließen

Feuchtigkeitsschäden können aber auch durch das Heizverhalten der Bewohner begünstigt werden. Der IVD rät beispielsweise ausdrücklich davon ab, ein sonst unbeheiztes Schlafzimmer über das Wohnzimmer mit zu beheizen. Das führt dazu, dass die in der Regel feuchtwarme Luft aus dem Wohnzimmer sich im Schlafzimmer abkühlt, so dass sich die Feuchtigkeit dort niederschlägt. Daher sollten die Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen immer geschlossen bleiben.

Kontinuierlich Heizen

Einer der teuersten Fehler, die man beim Heizen machen kann, ist die Wohnung erst aufzuheizen und dann wieder herunterkühlen zu lassen. Besser ist es die Temperatur auf einem Niveau zu halten. Für Wohnräume empfiehlt der IVD 20 °C bis 22 °C, für die Küche 18 °C bis 20 °C und für das Schlafzimmer 16 °C bis 18°C. Damit die Heizungen effizient arbeiten können und keine Wärme unnütz verloren geht, muss darauf geachtet werden, dass Heizkörper nicht hinter Möbeln oder schweren Gardinen verdeckt werden. Ähnliches gilt für zugige Türrahmen oder Ritzen an Fenstern. Diese sollten am besten abgedichtet werden. Hier hilft ein Besuch im Baumarkt oder ein Anruf bei der Hausverwaltung.

Heizungsanlage regelmäßig warten

Niedrige Betriebskosten lassen sich allerdings nur erreichen, wenn die Heizungsanlage selbst auch regelmäßig überprüft und gegebenenfalls gewartet wird. Dazu gehört beispielsweise, dass die Thermostate mehrmals jährlich untersucht und die Temperaturregler bewegt werden. Denn nicht selten klemmt einer der Regler und das führt dann unter Umständen zum ungewollten Dauerbetrieb.

Mindestens einmal jährlich sollte eine Heizung entlüftet und ihr Flüssigkeitsstand überprüft werden. Der Grund: Luft ist ein wesentlich schlechterer Wärmeleiter als Wasser und so führen Blasen in den Rohrleitungen zu erheblichen Energieverlusten. Der IVD empfiehlt, diese Wartungsarbeiten dem Hauswart zu überlassen. Viele Laien wollen zu viel des Guten und lassen beim Entlüften auch Wasser ab. Das führt dann zu einem Druckabfall in Rohren und Heizkörpern. Ist der Druck zu niedrig, kann das Wasser nicht mehr optimal bewegt werden und die Heizung funktioniert nicht mehr.

Quelle: IVD Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


100 prozent Leistung

Sehr geehrter Herr Harnisch,

eine aktuelle Umfrage von immowelt.de zeigt: 83 % der Mieter und 64 % der Vermieter würden trotz Bestellerprinzip einen Makler beauftragen. Denn sie wissen, was gute Leistung wert ist.

Diese Ergebnisse sprechen mir aus dem Herzen. Auch wir sind von Ihrer Leistung überzeugt. Und zwar 100 %.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Immobilienvermittlung in professionellen Händen bleibt. Unterstützen Sie noch stärker mit Instrumenten wie dem Maklerprofil, der Maklerbewertung, dem Maklerverzeichnis und weiteren innovativen Lösungen. Und entwickeln, wie schon seit fast 25 Jahren, unsere Software und unsere Portale für und mit den Experten der Immobilienwirtschaft.

Wir waren, sind und bleiben die Partner der Profis.

Durch den Zusammenschluss mit Immonet erst recht. Denn mit der neuen DUO-Partnerschaft erhalten Kunden, die zuvor nur auf einem der beiden Portale vertreten waren, bereits durchschnittlich 100 % mehr Anfragen*.

In diesem Sinne stehen wir Ihnen gerne zur Seite und freuen uns über Ihren Kontakt.

Herzliche Grüße

Ihre Dilek Erdal
Leiterin Vertrieb


Vorsicht vor Wohnungseinbrüchen in unserer Region!

Für viele Menschen ist die derzeitige Urlaubs- und Feriensaison die schönste Zeit des Jahres. Leider auch für viele Langfinger, die die vermehrte Abwesenheit der Bewohner für ihre Zwecke nutzen. Auch besonders in der dunkleren Jahreszeit (Herbst/Winter) sollte man Vorsicht walten lassen. Trotzdem ist nicht nur momentan besondere Vorsicht geboten: 152.123 Mal wurde im vergangenen Jahr in Deutschland laut der Polizeilichen Kriminalstatistik eingebrochen. Gegenüber 2013 bedeutete dies ein Plus von 1,8 Prozent. Meist hatten die Täter leichtes Spiel, da Fenster sowie Wohnungs- und Fenstertüren einfach zu erreichen beziehungsweise zu überwinden waren.

Auch Immobilienbesitzern, die ihr Haus oder ihre Wohnung zum Verkauf anbieten, wird empfohlen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. „Grundsätzlich sollten auch die zum Verkauf stehenden Immobilien mit einem entsprechenden mechanischen Grundschutz ausgestattet sein“, rät das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus sollte das Haus nicht auf Anhieb einen verlassenen Eindruck, beispielsweise durch heruntergelassene Rollläden oder einen überquellenden Briefkasten, machen.

Ein sehr sensibles Thema ist auch die Adresse des zum Verkauf stehenden Objekts. Ist diese in einer Verkaufsannonce – egal, ob print oder online – angegeben, lädt das potenzielle Täter geradezu ein. Deshalb sollte man auf eine Veröffentlichung der Adresse meiner Meinung nach verzichten.

Selbst die Bekanntgabe am Telefon ohne zu wissen wer genau am anderen ist, halte ich genauso für Risikoreich.  Harnisch-Immobilien gibt Grundsätzlich keine Adressen am Telefon oder auf Immobilienportalen bekannt.  Adressen geben wir nur an ernstzunehmende Kaufinteressenten heraus.

Welche weitere Maßnahmen sinnvoll erscheinen, zeigen die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie die Kampagne „K-Einbruch“ der Polizei und der Wirtschaft. Gemeinsam wollen sie Haus- und Wohnungsbesitzer für das Thema sensibilisieren und mit Aufklärung dazu beitragen, die Taten zu verhindern und zu reduzieren.

Bewohner können den Tätern die „Arbeit“ erschweren, indem sie einige grundsätzliche, ja eigentlich selbstverständliche, Dinge beachten. Fenster, Balkon- und Terrassentüren müssen, auch bei kurzer Abwesenheit, verschlossen werden. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster und sind von Einbrechern leicht zu öffnen. Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort Abwesenheit signalisieren. Auch Haus- und Wohnungstüren sollten – selbst bei kurzem Verlassen der Wohnung – nicht nur ins Schloss fallen, sondern grundsätzlich zweimal abgeschlossen werden, rät die Polizei.

Um den Schutz vor Einbrechern zu erhöhen, ist nicht immer unmittelbar ein Austausch von Fenstern und Türen erforderlich. Häufig bietet bereits eine Nachrüstung etwa mit Fensterschlössern wirksamen Schutz.

Viele weitere Tipps, wie man die eigenen vier Wände effektiv gegen Einbrecher schützt, hat die Polizei auf folgenden Seiten zusammengestellt:

www.k-einbruch.de

www.polizei-beratung.de

Ihr Immobilienmakler Benno Harnisch


Ferien- Urlaubszeit

Wer zur Miete wohnt und für längere Zeit verreist, muss allerdings dennoch seiner sogenannten Obhutspflicht für seine Wohnung nachkommen. Das bedeutet, dass der Mieter die Verantwortung für die ihm überlassene Mietsache auch während seiner Abwesenheit trägt. Natürlich verlangt niemand von einem Mieter, stets und ständig seine Wohnung zu bewohnen. Der Mieter habe bezüglich der Mietwohnung ein Gebrauchsrecht, aber keine Gebrauchspflicht. Er hat jedoch dafür Sorge zu tragen, dass die Wohnung während seiner Abwesenheit keinen Schaden nimmt, beziehungsweise dass im akuten Notfall der Vermieter Zugang zur Wohnung erhält. Außerdem müsse die Miete auch während des Urlaubs fristgerecht gezahlt werden. Ab einem zweimonatigen Mietrückstand darf der Vermieter dem Mieter fristlos kündigen. Die Einrichtung eines Dauerauftrages ist daher ratsam.

Voraussehbare Schäden vermeiden

Zu den Schäden, die durch umsichtiges Handeln vor dem Urlaubsantritt vermieden werden können, zählen Brände, Wasserschäden, Schimmelbefall sowie Schäden durch von außen eindringende Feuchtigkeit. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass sämtliche Wasserhähne, Türen und Fenster geschlossen sowie elektrische Geräte ausgesteckt werden. Damit auch bei heftigen Sommergewittern das Regenwasser problemlos vom Balkon ablaufen kann, sollte man vor der Abreise den Abfluss prüfen und gegebenenfalls reinigen.

Um zu verhindern, dass sich an den Wänden Schimmel bildet, sollte die Wohnung bei längerer Abwesenheit ab und an durchgelüftet werden. Das kann eine Vertrauensperson übernehmen, der man einen Wohnungsschlüssel aushändigt. Es empfiehlt sich auch aus anderen Gründen unbedingt, einer dritten Person einen Schlüssel zu überlassen. Denn bei Notfällen, wie etwa einem Wasserrohrbruch oder Brand, muss es dem Vermieter möglich sein, in die Wohnung zu gelangen (Az.: 13 T 81/06NZM 2006, 897). Daher muss der Mieter den Vermieter darüber informieren, wer während der Abwesenheit des Mieters über einen Wohnungsschlüssel verfügt. Andernfalls drohen dem Mieter Schadensersatzforderungen.

Kurzfristige Überlassung der Wohnung an Freunde oder Bekannte erlaubt

Anstatt eine Vertrauensperson damit zu beauftragen, regelmäßig in der Wohnung nach dem Rechten zu schauen, kann die Wohnung während des Urlaubs auch ganz einem Freund oder Bekannten überlassen werden. Solange es sich um einen Zeitraum von wenigen Wochen handelt, ist es absolut legitim, die Wohnung einer Vertrauensperson zu überlassen. Wenn der Ferienbewohner allerdings Miete zahlt, handele es sich um ein Untermietverhältnis, das der Vermieter gemäß § 540 BGB genehmigen müsse. Im Regelfall muss der Vermieter dem Untermietverhältnis allerdings zustimmen. Denn der Mieter habe ein berechtigtes Interesse daran, die Wohnung während seiner Abwesenheit weiterzuvermieten. Der Vermieter ist berechtigt für die zusätzliche Nutzung durch einen Untermieter einen Untermietzuschlag zur Miete zu verlangen. Die grundsätzliche Haftung des Hauptmieters für die Mietsache gegenüber dem Vermieter bleibt allerdings bestehen. Der Hauptmieter haftet daher auch für seinen Untermieter; beispielsweise für die Einhaltung der Hausordnung durch diesen.

Pflichten des Mieters bleiben bei Abwesenheit bestehen

Hat sich der Mieter durch entsprechende Regelungen in der Hausordnung und/oder im Mietvertrag zur turnusgemäßen Reinigung oder zum Winterdienst verpflichtet, bleibt diese Pflicht auch während seiner Abwesenheit bestehen. Er hat keinerlei Anspruch auf eine vorübergehende Befreiung von dieser Pflicht. Der Mieter muss vielmehr Sorge tragen, dass derlei Aufgaben gewissenhaft von einer Vertretung ausgeführt werden. Diese kann allerdings vom Vermieter nicht haftbar gemacht werden – bei unsachgemäßer Ausführung haftet stets der Mieter. Am einfachsten sei es, entsprechende Termine mit einem Nachbarn zu tauschen. Wenn dies nicht möglich ist, muss ein Putz- oder Hausmeisterdienst beauftragt werden – ansonsten drohe dem Mieter eine Abmahnung. Allerdings kann der Vermieter das Mietverhältnis nur kündigen, wenn mehrere Abmahnungen fruchtlos und die Verstöße gegen die Hausordnung zudem erheblich waren.

IVD-Urlaubs-Checkliste

Vor der Abreise unbedingt überprüfen:

  • Sind alle Wasserhähne fest zugedreht?
  • Sind alle kritischen elektrischen Geräte ausgesteckt?
  • Sind die Fenster geschlossen?
  • Ist der Zutritt des Vermieters zur Wohnung im Notfall sichergestellt?
  • Laufen die Zahlungen für Miete, Strom, Telefon und Gas weiter?

Eine vertrauenswürdige Person um Folgendes bitten:

  • Briefkasten regelmäßig leeren
  • Blumen gießen
  • Ab und zu durchlüften
  • Akute Schäden sofort dem Vermieter melden
  • Eventuell Treppenhausdienste erledigen oder sich im Voraus mit den Nachbarn um einen Tausch bemühen

Quelle: Boensch-Mischorr Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin


Heizungstausch bei Häusern und Wohnungen

Bei den heißen Temperaturen der vergangenen Wochen denkt man nicht unmittelbar an die kommende Heizperiode. Für Besitzer eines alten Heizkessels wäre aber gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um über einen Austausch der Anlage nachzudenken. Nicht nur, weil derzeit nicht geheizt werden muss und die Anlage daher für die Dauer der Arbeiten leichter entbehrlich ist als in den kühlen Monaten. Ein weiterer Grund, einen Tausch in Erwägung zu ziehen, sind die staatlichen Fördermittel für Modernisierung oder Austausch, die kürzlich erhöht wurden.

Bevor es soweit ist, sollte man sich jedoch Hilfestellung von einem qualifizierten Energieberater geben lassen. Das empfiehlt zumindest die Deutsche Energieagentur, Dena. Auch hierfür, für die Energieberatung vor Ort in Ein- und Zweifamilienhäusern, gibt es schon einen Zuschuss, der bis zu 800 Euro betragen kann. Der energetische Rundum-Check eines Hauses bringt bis zu 800 Euro, bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohnungen gibt es sogar bis zu 1100 Euro Zuschuss. Voraussetzung für eine Förderung ist die Beratung durch einen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anerkannten Fachmann. Eine Liste mit zugelassenen Beratern ist im Internet unter www.energie-effizienz-experten.de zu finden.

 

Bei der Finanzierung der Heizung kommt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ins Spiel. Mit dem Produkt Nummer 151/152, „Energieeffizient bauen und sanieren“ (Nummer 152 steht für Einzelmaßnahmen energieeffizienten Sanierens) werden Umrüstungen von Heizungen auf Basis der fossilen Brennstoffe Öl und Gas bezuschusst. Voraussetzung an die neuen Heizkessel: Sie müssen Brennwerttechnik oder Kraft-Wärme-Kopplung haben. Es gibt die Möglichkeiten eines Kredits bis zu 50 000 Euro zu einem Zinssatz von 0,75 Prozent oder einen einmaligen Investitionszuschuss in Höhe von zehn Prozent, maximal jedoch 5000 Euro.

 

Erneuerbare Energien können bei der KfW nur über den Ergänzungskredit im Programm 167 bezuschusst werden. Hier gibt es bis zu 50 000 Euro pro Wohneinheit für einen Zinssatz von einem Prozent. Ansonsten ist für erneuerbare Energien das BAFA zuständig. Aktuell stehen dort genügend Mittel für die Förderung erneuerbarer Energien zur Verfügung. Weil die Bundesregierung einen Anreiz für Investitionen geben will, hat sie zum 1. April die Fördermittel erhöht.

So gibt es für eine thermische Solaranlage, die die Energie für Heizung und Warmwasser liefert und zwölf Quadratmeter Kollektorfläche hat, mindestens 2000 Euro Zuschuss. Solaranlagen zur reinen Warmwasserversorgung werden jetzt wieder gefördert, und zwar mit 500 Euro für eine Kollektorfläche von drei bis zehn Quadratmeter und 50 Euro pro Quadratmeter bei Flächen bis 40 Quadratmeter. Für Pelletkessel gibt es nun 3000 statt vorher 2400 Euro, bei zusätzlichem Pufferspeicher beträgt die Förderung mindestens 3500, bei Brennwerttechnik mindestens 5250 Euro. Auch eine nachträgliche Optimierung der Anlage ist jetzt möglich. Für Mini-KWK-Anlagen gibt es eine Basis-Förderung, die sich nach der elektrischen Leistung richtet. Sie beträgt zwischen 1900 und 3500 Euro. Für besonders energieeffiziente Anlagen gibt es einen weiteren Bonus.

 

Weitere individuelle Fördermöglichkeiten können auch über die Seite www.verbraucherzentrale-energieberatung.de abgerufen werden. Über den Button Online-Ratgeber gelangt man zu einem Formular, in das einige Gebäudedaten (Alter, Typ, Heizungsart) eingegeben werden müssen. Anschließend erhält man für das einzelne Projekt die Fördermöglichkeiten aufgelistet.

Ihr Immobilienmakler Benno Harnisch


Vermietung mit einem Immobilienmakler

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Benno Harnisch