Ihr Immobilienprofi

  • ZUVERLÄSSIG
  • EHRLICH
  • FAIR
Foto
Portrait

Eigentumswohnung: Werden sich zwei Eigentümer nicht einig, kann's der Richter richten

Besteht eine Wohnungseigentumsanlage aus (nur) zwei Parteien und werden sich diese beiden nicht darüber einig, wer in welchem Umfang und zu welcher Zeit den (zwangsläufig gemeinsamen) Garten nutzen kann, so darf ein Richter das Machtwort sprechen. Dass ein solcher Fall bis zum Bundesgerichtshof (BGH) ging, zeigt, wie gegensätzlich die Abneigung der beiden Kontrahenten war. Entscheidend für den Streit war letztlich, dass einer von ihnen die größere Wohnung hatte, was ihm ein "Vorrecht" auch im Garten gab. So hielt er es für ganz normal, dass er stapelweise Holz auf dem Rasen lagerte. Der Bundesgerichtshof beanstandete das bestimmende Verhalten des "Großgrundbesitzers" - und verwarf letztlich den Vorschlag der Vorinstanz, dass man sich tageweise das Grün teile: Das habe bei derart zerstrittenen Parteien absolut keinen Sinn. Die Vorinstanz, das Landgericht Karlsruhe, muss nun noch einmal 'ran. (BGH, V ZR 191/15)

Quelle: Immobilienverband IVD Bundesverband, Littenstrasse 10, 10179  Berlin

Ihr IVD Immobilienmakler Benno Harnisch