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Wohnungseinbruch – so schützen Sie sich richtig

Für viele Menschen ist die derzeitige Urlaubs- und Feriensaison die schönste Zeit des Jahres. Leider auch für viele Langfinger, die die vermehrte Abwesenheit der Bewohner für ihre Zwecke nutzen. Auch besonders in der dunkleren Jahreszeit (Herbst/Winter) sollte man Vorsicht walten lassen. Trotzdem ist nicht nur momentan besondere Vorsicht geboten: 152.123 Mal wurde im vergangenen Jahr in Deutschland laut der Polizeilichen Kriminalstatistik eingebrochen. Gegenüber 2013 bedeutete dies ein Plus von 1,8 Prozent. Meist hatten die Täter leichtes Spiel, da Fenster sowie Wohnungs- und Fenstertüren einfach zu erreichen beziehungsweise zu überwinden waren.

Auch Immobilienbesitzern, die ihr Haus oder ihre Wohnung zum Verkauf anbieten, wird empfohlen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. „Grundsätzlich sollten auch die zum Verkauf stehenden Immobilien mit einem entsprechenden mechanischen Grundschutz ausgestattet sein“, rät das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus sollte das Haus nicht auf Anhieb einen verlassenen Eindruck, beispielsweise durch heruntergelassene Rollläden oder einen überquellenden Briefkasten, machen.

Ein sehr sensibles Thema ist auch die Adresse des zum Verkauf stehenden Objekts. Ist diese in einer Verkaufsannonce – egal, ob print oder online – angegeben, lädt das potenzielle Täter geradezu ein. Deshalb sollte man auf eine Veröffentlichung der Adresse meiner Meinung nach verzichten.

Selbst die Bekanntgabe am Telefon ohne zu wissen wer genau am anderen ist, halte ich genauso für Risikoreich.  Harnisch-Immobilien gibt Grundsätzlich keine Adressen am Telefon oder auf Immobilienportalen bekannt.  Adressen geben wir nur an ernstzunehmende Kaufinteressenten heraus.

Welche weitere Maßnahmen sinnvoll erscheinen, zeigen die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie die Kampagne „K-Einbruch“ der Polizei und der Wirtschaft. Gemeinsam wollen sie Haus- und Wohnungsbesitzer für das Thema sensibilisieren und mit Aufklärung dazu beitragen, die Taten zu verhindern und zu reduzieren.

Bewohner können den Tätern die „Arbeit“ erschweren, indem sie einige grundsätzliche, ja eigentlich selbstverständliche, Dinge beachten. Fenster, Balkon- und Terrassentüren müssen, auch bei kurzer Abwesenheit, verschlossen werden. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster und sind von Einbrechern leicht zu öffnen. Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort Abwesenheit signalisieren. Auch Haus- und Wohnungstüren sollten – selbst bei kurzem Verlassen der Wohnung – nicht nur ins Schloss fallen, sondern grundsätzlich zweimal abgeschlossen werden, rät die Polizei.

Um den Schutz vor Einbrechern zu erhöhen, ist nicht immer unmittelbar ein Austausch von Fenstern und Türen erforderlich. Häufig bietet bereits eine Nachrüstung etwa mit Fensterschlössern wirksamen Schutz.

Viele weitere Tipps, wie man die eigenen vier Wände effektiv gegen Einbrecher schützt, hat die Polizei auf folgenden Seiten zusammengestellt:

www.k-einbruch.de

www.polizei-beratung.de

Ihr Immobilienmakler Benno Harnisch